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Klimaneutrale Kommunalverwaltung

Mit dem Beitritt zum Klimaschutzpakt Baden-Württemberg hat sich das Landratsamt Sigmaringen zu den Zielen des Klimaschutzgesetzes bekannt und will damit als Vorbild für Bürgerinnen und Bürger sowie für Industrie und Gewerbe in Sachen Treibhausgasreduktion und Nachhaltigkeit dienen. Eines der primären Ziele dabei ist die Klimaneutralität der Verwaltung bis zum Jahr 2040.

Für eine klimaneutrale Kommunalverwaltung sind folgende Ziele zu erreichen:

  • Senkung der THG (Treibhausgas)-Emissionen bis 2040 auf ein Minimum. Restemissionen sollen nur noch aus den Vorketten von erneuerbaren Energieträgern stammen. Als Zwischenetappe ist eine Senkung um 80% bis zum Jahr 2030 anzustreben.
  • Eine Kompensation der Emissionen ist nur zulässig, wenn die Klimaneutralität bereits vor 2040 angestrebt wird. Spätestens 2040 kann jedoch keine Anrechnung mehr erfolgen. Daher muss eine Vermeidung immer Vorrang vor einer Kompensation haben.
  • Der Wärmebedarf aller kommunalen Liegenschaften soll unter 50 kWh/(m²*a) liegen und weitestgehend aus nicht-fossilen Quellen gedeckt sein.
  • Der Endenergieverbrauch soll bis 2030 halbiert werden.
  • Der Stromverbrauch soll soweit möglich aus eigenerzeugtem, regenerativen Strom gedeckt werden. Es ist mindestens 1 kW PV-Leistung pro 10 m² überbauter Grundfläche zu installieren.
  • Fossile und synthetische Brennstoffe sowie Biomasse sollen überwiegend in KWK-Anlagen genutzt werden.
  • Der Stromverbrauch wird mit dem deutschen Strommix bilanziert, auch bei Bezug von 100% Ökostrom. Der Fokus liegt also auf der Reduzierung des Stromverbrauchs und dem Ausbau der PV-Stromerzeugung.

Im Bereich der Verwaltung fokussiert sich die Klimaneutralität im Kern auf folgende Handlungsfelder:

  • Gebäude, insbesondere Optimierung des Strom- und Wärmebedarfs, Bereitstellung von erneuerbaren Energien und Verbesserung der Gebäudeeffizienz
  • Mobilität, insbesondere die Erhöhung des Elektroautoanteils im kommunalen Fuhrpark, Reduzierung der Dienstreisen mit dem PKW sowie Stärkung des Radverkehrs und der Benutzung des ÖPNV
  • Beschaffung, insbesondere die flächendeckende Einführung von Recyclingpapier in der Verwaltung sowie von umwelt- und klimafreundlichem Material
  • IT, insbesondere die Einführung von energiesparender Ausstattung und Verwendung von langlebigen Produkten
  • Veranstaltungen, insbesondere Veranstaltungstechnik und Catering.
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