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Kreisgalerie


Aktuelle Ausstellung


„Der Kunsterzieher und seine Schülerinnen und Schüler“

Zum 70. Geburtstag von Eddy Michelberger

Mit der Ausstellung „Der Kunsterzieher und seine Schülerinnen und Schüler. Zum 70. Geburtstag von Eddy Michelberger“ widmet sich die Kreisgalerie erstmals dem Werk eines Kunstpädagogen und den Arbeiten seiner Schülerinnen und Schüler, die ihrerseits den Weg in einen künstlerisch-kreativen Beruf angetreten haben. Präsentiert werden rund 25 Arbeiten Eddy Michelbergers und circa 50 Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler, eines Fotografen sowie einer Architektin, einer Kostümbildnerin und einer Filmemacherin.

Eddy Michelberger unterrichtete von 1981 bis 2015 am Martin-Heidegger-Gymnasium in Meßkirch. Den Kern der Ausstellung bildet eine circa zehn Stücke umfassende Auswahl von Skulpturen des überwiegend als Holzbildhauer tätigen Michelbergers, ergänzt um Reliefs, fotografische und frühe malerische Werke. Eddy Michelbergers Skulpturen zeigen ihn als einen stets das Material respektierenden Bildhauer, der in einer Art Dialog mit dem Holz die dem Material inneliegenden Möglichkeiten mit seinem Formwillen in Übereinklang bringt. Beispiele aus dem malerischen Frühwerk zeigen eine weitere sehenswerte Facette seines Schaffens.

Vielfalt an künstlerischen und gestalterischen Positionen

Die von den neun Schülerinnen und Schülern eingereichten Arbeiten repräsentieren eine erstaunliche Vielfalt an künstlerischen und gestalterischen Ansätzen von Malerei und Grafik, Performance und Installationskunst, Fotografie, Film und Bühnenbild bis hin zur Architektur. Werke von Alina Cyranek, Tamara Fecht, Regina Frank, Tobias D. Kern, Reka Nassal, Carola Riester, Bernhard Schlude, Lukas Trzebitzky und Josef Zky fügen sich zu einem anregenden Ausstellungsrundgang, der ganz unterschiedliche ästhetische Ansätze zeigt und Einblicke in verschiedene Berufsfelder freigibt.

Im Begleitband sind die Aussagen der Schülerinnen und Schüler über den Unterricht bei Eddy Michelberger zusammengestellt. Darin ist eine große Wertschätzung des Pädagogen zu spüren, der sich als Anreger und nicht als Richtungsgeber verstanden wissen wollte. Neben dem Lehrer nahmen die jungen Leute in Michelberger auch den Künstler mit seinem Ringen um einen eigenen bildnerischen Ausdruck wahr.

Die Ausstellung ist somit ein beeindruckendes Zeugnis dafür, welche Stellung der Kunstunterricht an den öffentlichen Schulen, insbesondere den Gymnasien, einnehmen kann. Sie belegt, dass engagierte Pädagogen wie Eddy Michelberger einen entscheidenden Beitrag leisten, wenn es um die Vermittlung von grundlegenden Werten sowie die Entdeckung und Entfaltung der eigenen Kreativität durch ihre Schülerinnen und Schüler geht.

34 Jahre als Kunsterzieher in Meßkirch

Eddy Michelberger (geb. 1952 in Saulgau), studierte von 1974 bis 1980 an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, in den Fächern Malerei/Grafik, Bildhauerei und Kunstgeschichte. Nach Staatsexamen und Referendariat kam er 1981 nach Meßkirch, wo er bis 2015 am Martin-Heidegger-Gymnasium unterrichtete. Er lebt und arbeitet in Meßkirch.

Mit der Ausstellung ehrt die Kreisgalerie sein langjähriges Wirken für die Kunsterziehung. Sie ist zudem ein Beitrag zum 50jährigen Jubiläum des heutigen Martin-Heidegger-Gymnasiums, das – Corona-bedingt mit einjähriger Verspätung – 2022 an die erstmalige Ablegung des Abiturs durch einen Jahrgang 1971 erinnert. Bis dahin hatte die lange im Meßkircher Schloss untergebrachte Schule lediglich den Status eines Progymnasiums (bis Klasse 10).

Dr. Martin Mäntele

Die Ausstellung ist vom 17. Juli bis 23. Oktober 2022, jeweils freitags bis sonntags und feiertags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet

Hier finden Sie den Flyer zur Ausstellung


Daueraustellung

Integriert in das Kultur- und Museumszentrum Schloss Meßkirch hat seit März 2006 im Südflügel der Schlossanlage auf zwei Etagen und einer Gesamtfläche von ca. 450 qm die Kreisgalerie Schloss Meßkirch ihren Standort gefunden. Die Dauerausstellung im Erdgeschoss birgt in sechs Abteilungen ausgewählte Werke aus der Kunstsammlung des Landkreises Sigmaringen mit einer Bandbreite von der gotischen Plastik und barocken Altartafelbildern bis zu Werken zeitgenössischer Kunstschaffender. Die seit den 1980er Jahren unter qualitativen Gesichtspunkten aufgebaute Kreiskunstsammlung versteht sich als Dokumentation des kreisweiten und regionalen Kunstschaffens in seiner historischen wie gegenwärtigen Vielfalt.

Sammlungsschwerpunkte

Ihr besonderes Profil gewinnen Kunstsammlung und Kreisgalerie durch drei Sammlungsschwerpunkte: Der aus Mengen stammende Kubist und Pionier des modernen Holzschnitts Gottfried Graf (1881 – 1938) ist neben Ölbildern und Aquarellen mit einem breiten Querschnitt von Holzschnitten und Radierungen vertreten. Zu dem in Sigmaringendorf aufgewachsenen Bildhauer Anton Hiller (1893 – 1985) kann die Kreisgalerie neben Bildhauerzeichnungen eine dichte Abfolge von Bronze- und Holzplastiken vorweisen, die die spannende Entwicklung dieses Künstlers über nahezu 50 Jahre von figürlichen Anfängen bis hin zu einer weitreichenden Reduzierung und Vereinfachung von Form und Ausdruck im Alterswerk demonstrieren. Dem in Herkunft und Jugend eng mit Sigmaringen und dem oberen Donautal verbundenen Maler Albert Birkle (1900 – 1986) ist ein dritter Sammlungsschwerpunkt gewidmet, der neben Ansichten der heimischen Landschaft ausgewählte Werke im Stil des expressiven Realismus aus seiner wichtigsten Schaffensperiode in den 1920er Jahren enthält.

Wechselausstellungen

Der Sonderausstellungsbereich im Obergeschoss der Kreisgalerie versteht sich als Forum für die regionale und zumal die zeitgenössische Kunst. In den hohen und lichten Räumen, die bei Bedarf um ein benachbartes Turmzimmer erweitert werden können, werden jährlich vier bis fünf Wechselausstellungen gezeigt. Die Bandbreite reicht dabei von Einzelausstellungen, zumeist in Verbindung mit „runden“ Geburtstagen arrivierter Künstler aus Landkreis und Region, über jurierte Kreiskunstausstellungen und Gruppenausstellungen mit thematischem Zuschnitt bis hin zur Präsentation von Fotoarbeiten, historischer Druckgrafik oder auch von „Schätzen“ der regionalen Archäologie.

Weitere Informationen

Homepage des Schloss Meßkirch

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