Brennholz / Holzenergie

Um Brennholz zu kaufen, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Forstrevierleiter. Im Laufe der letzten Jahre nahm die Nachfrage nach Energieholz in Form von Stückholz, Holzpellets  und Hackschnitzeln (zerkleinertes Holz) immer mehr zu. Neben dem Brennholzeinschlag nimmt somit auch die Nutzung von Waldrestholz (im Wald verbleibendes Holz nach der Holzernte) zu.

Vom Gesamteinschlag wurden allein 21.000 Festmeter (das entspricht 30.000 Ster) Laub-Brennholz direkt an Brennholzkunden aus dem Landkreis Sigmaringen vermarktet. Mehr und mehr kommunale Holzheizkraftwerke und private Bauherren setzen auf den heimischen Energieträger, machen sich somit unabhängiger und vermeiden Gas, Kohle und Öl. Der CO2-neutrale Rohstoff schont nicht nur das Klima, sondern trägt auch einen großen Teil zur regionalen Wertschöpfung bei.

In der Regel wird aufgrund seiner sehr guten Brenneigenschaften Brennholz aus Eiche und Buche verwendet.
Brennholz wird im Landkreis Sigmaringen als „Brennholz lang“ oder als Flächenlos (Reisschlag), abgegeben.

Allgemeine Informationen rund um das Thema Brennholz

Unter „Brennholz lang“ versteht man entastete Laubholzbäume, die am Wegrand liegen.
Das Flächenlos umfasst eine abgegrenzte, markierte Waldfläche, auf der bereits gefälltes Holz vorkommt. Meist handelt es sich um Restholz, das bei der Aufarbeitung von stärkerem Laubholz auf der Fläche anfällt.
Das Brennholz muss also an Ort und Stelle aufgearbeitet und zum Weg transportiert werden. Es müssen bestimmte Grundsätze der Arbeitssicherheit und Pfleglichkeit beachtet werden.

AGB für den Verkauf von Brennholz und Flächenlosen

Bei den meisten Forstbetrieben im Landkreis Sigmaringen ist der Nachweis an der Teilnahme an einem Motorsägenkurs Voraussetzung für die Aufarbeitung eines Flächenloses. Informationen zu Motorsägenkursen.

Die Preise für den „Reisschlag“ variieren je Holzanfall und werden entweder in den Gemeindeblättern öffentlich bekannt gegeben oder versteigert.

Quelle: Lwf Bayerische Staatsforstverwaltung, Merkblatt Nr. 12, 2003
Quelle: Lwf Bayerische Staatsforstverwaltung, Merkblatt Nr. 12, 2003