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Tipps für den Fahrzeugkauf ohne Papiere


Wer ein jahrzehntealtes Auto kauft, steht damit allerdings oft vor dem Problem, dass die dazugehörigen Papiere nicht mehr aufzufinden sind. Das wiederum erweist sich häufig als Hürde bei der Zulassung. Damit sich Bürgerinnen und Bürger besser darauf vorbereiten können, gibt die Kfz-Zulassungsstelle des Landratsamts Sigmaringen dazu einige wichtige Tipps.

„Denjenigen, die ein sehr altes Fahrzeug oder einen Oldtimer kaufen möchten, empfehlen wir eine vorherige Anfrage bei der Kfz-Zulassungsstelle“, sagt deren Leiterin Michelle Hoffmann. Bei Fahrzeugen, die im Inland zugelassen waren, müssten zunächst der Verbleib beziehungsweise der Verlust der Papiere geklärt werden. Das erfordere in jedem Fall eine Recherche. „Vor allem bei Erbangelegenheiten müssen die Eigentumsverhältnisse geklärt werden“, sagt Hoffmann. „Im Zweifelsfall müssen Erben ausfindig gemacht oder deren Einverständnis zum Verkauf eingeholt werden.“ Die Zulassungsstelle könne Kundinnen und Kunden dabei unterstützen, indem sie sie über die erforderlichen Schritte informiert.

Schwierig und kostenintensiv wird es, wenn das Fahrzeug bereits länger als sieben Jahre nicht mehr zugelassen war. Denn wenn so viel Zeit verstrichen ist, werden die Daten aus dem zentralen Fahrzeugregister gelöscht – im lokalen Verzeichnis der Kfz-Zulassungsstellen sogar noch früher. Dort sind also keine Fahrzeugdaten mehr vorhanden. Gegebenenfalls muss dann beim amtlichen Sachverständigen ein sogenanntes Vollgutachten (nach § 21 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, StVZO) in Auftrag gegeben werden. „Gerade in diesen Fällen ist es empfehlenswert, Kontakt zur Kfz-Zulassungsstelle aufzunehmen – und zwar, bevor Geld in ein solches Gutachten investiert wird“, sagt Michelle Hoffmann. „So kann vorher geklärt werden, ob die Chance besteht, das Fahrzeug nochmals in den Verkehr zu bringen.“

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