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Fachtag „Krise – na und?!“


Der Fachtag findet am Dienstag, 24. Oktober, statt. Mit fachlichen Impulsen und Workshops soll der Fortbildungsnachmittag dazu beitragen, Kraft für sich zu tanken und gesund in einer Welt zu leben, in der Krisen vielleicht zunehmend zum Alltag gehören werden. Fachkräfte können vor diesem Hintergrund versuchen, ihre Resilienz den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen.

Die beiden fachlichen Inputs zum Thema Achtsamkeit halten Professor Uli Pfeifer‐Schaupp und Andreas Rieck. Pfeifer‐Schaupp ist systemischer Therapeut (DGSF) und hat sich in seiner Zeit als Hochschulprofessor dem Thema Achtsamkeit gewidmet. Er hat Bücher darüber verfasst, wie es Menschen, die dauernd mit Leiden und Not beschäftigt sind, schaffen können, glücklich zu bleiben. Andreas Rieck ist freiberuflich als Seminarleiter, Coach, Autor und Speaker tätig und unterstützt seine Klienten dabei, resilienter, achtsamer und gelassener durchs Leben zu gehen. Abgerundet wird der Nachmittag mit zwei Workshoprunden, in denen sich alles um Achtsamkeit, gemeinsame Freude und Reflektion der eigenen Kraft dreht.

Beginn ist optional um 12 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen. Die Fachvorträge starten um 13 Uhr. Das Ende der Veranstaltung ist mit einem gemeinsamen Grillen um 17 Uhr geplant. Die Veranstaltung findet im Zirkuszelt des Erzbischöflichen Kinderheims Haus Nazareth statt. Anmeldungen sind möglich bis Samstag, 7. Oktober, auf der Internetseite www.landkreis-sigmaringen.de.

Die Arbeit des Krisennetzes, das mit zahlreichen Vertretern der öffentlichen Jugendhilfe, der freien Träger der Jugendhilfe, verschiedenen Beratungsstellen und sozialen Diensten, der schulpsychologischen Beratungsstelle des Jugendamts und der Polizei besetzt ist, vernetzt Wege in akuten Krisenlagen und ebnet durch unbürokratische Wege schnelle Hilfe und Unterstützung für Betroffene. Mitarbeiter dieser verschiedenen Stellen arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien zusammen und unterstützen und beraten sie in krisenhaften Lebenslagen.

In letzter Zeit haben sich neben den persönlichen auch die gesellschaftlichen Krisen immer mehr auf die Menschen ausgewirkt. Die Folgen der Corona‐Pandemie, der Krieg in der Ukraine und Sorgen um die Umwelt stellen Fachkräfte in der sozialen Arbeit vor immense Herausforderungen: Bedingungen wie eine erhöhte Nachfrage nach Hilfsangeboten bei steigender Komplexität der Problemlagen und personelle Engpässe zehren an den Kräften der Mitarbeitenden.

Anmeldungen für den Fachtag „Krise – na und?!“ sind möglich über unseren Veranstaltungskalender.

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