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Kultur & Archiv

Lesung aus der Lebensgeschichte der Sigmaringer Fürstin Amalie Zephyrine

3. Februar 2021, 19:00 Uhr

Amalie Zephyrine als Braut und als ältere Frau (Vorlage: Fürstlich Hohenzollernsche Sammlungen Schloss Sigmaringen)
Amalie Zephyrine (Vorlage: Fürstlich Hohenzollernsche Sammlungen Schloss Sigmaringen)

Aus dem 402 Seiten starken, zweisprachig im französischen Original und deutscher Übersetzung veröffentlichten Werk werden in der kommentierten Lesung spannende Kostproben aus dem Leben der Fürstin vorgestellt: ihre arrangierte Ehe mit dem Sigmaringer Erbprinz Anton Aloys 1782, ihre spektakuläre Flucht 1785 aus Sigmaringen, die Hinrichtung ihres Bruders unter der jakobinischen Schreckensherrschaft 1794 in Paris und die Rückkehr der Fürstin nach Hohenzollern 1808 und ihre Niederlassung 1811 in Inzigkofen.

Amalie Zephyrine Fürstin von Hohenzollern-Sigmaringen, geb. Prinzessin von Salm-Kyrburg, ist eine Schlüsselgestalt der hohenzollerischen Geschichte, der das „Ländchen“ zwischen Württemberg und Baden seine Sonderentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert in erster Linie zu verdanken hat. Doch bevor Amalie für Hohenzollern tätig wurde und die beiden Fürstentümer dank ihrer exzellenten Beziehungen zur französischen Führungselite, insbesondere zu Joséphine de Beauharnais, der Ehefrau Napoleons, vor der Mediatisierung bewahren konnte, sorgte sie zunächst für einen handfesten Skandal: In der mondänen Pariser Adelswelt aufgewachsen, litt die junge Frau unter den für sie unerträglichen Lebensverhältnissen am provinziellen Sigmaringer Hof. Im Mai 1785, zehn Wochen nach der Geburt ihres einzigen Sohnes Karl, verließ sie Mann und Kind und floh in Männerkleidern nach Paris. Als sie 23 Jahre später nach Hohenzollern zurückkehrte, begann Amalie mit der Niederschrift ihrer Lebensgeschichte, die sie ihrem Sohn Karl widmete, um ihm die Gründe zu erklären, weshalb sie ihn in als Säugling verlassen hatte.

Die Lesung wird am 3. Februar um 19 Uhr freigeschaltet und ist anschließend weiterhin verfügbar.

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