Festkultur 2.0

Das Jugend- und Sozialforum hat 2006 Initiative „Neue Festkultur“ gestartet, in der die Gemeinden und Städte angehalten werden, einen einheitlichen Standard im Umgang mit dem Jugendschutz einzuhalten. Im ersten Teilprojekt wurde ein „Eckpunktepapier“ entwickelt, das als freiwillige Selbstverpflichtung verschiedene Regeln für Festveranstalter festschrieb. Dadurch hat sich im Laufe der Jahre die Situation bei Festen deutlich beruhigt. Auswüchse bei Festen waren seither die Ausnahme.

Zu Beginn des Jahres 2023 ging unter dem Titel „Festkultur 2.0“ eine überarbeitete Version der Eckpunkte, die „Leitlinie“ an den Start.

Der zweite Baustein der „Festkultur“ das „FairFest“-Siegel, wurde 2022 eingestellt. Es hatte den Zweck, dass Veranstaltungen herausgehoben werden konnten, die sich intensiv um den Jugendschutz kümmerten. Die Notwendigkeit des Siegels stand in Frage und die Nutzung von den Veranstaltern war nicht mehr gegeben.

Der dritte Baustein ist der „PartyPass“, der die Einhaltung der Zeitgrenzen des Jugendschutzgesetzes gewährleistet. Die konstant hohen Downloadzahlen für den PartyPass und die intensive Nutzung durch die Festveranstalter belegen den Wert dieses „Werkzeugs“ für den Jugendschutz.

www.partypass.de

Die Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendagentur wie auch des Polizeipräsidiums Ravensburg beraten Veranstalter zur Planung und Durchführung von Festen. Der Flyer „Denkanstöße“ gibt einige Hinweise für die Vorbereitung.

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