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SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen

Die stationäre Gesundheitsversorgung im Landkreis übernehmen die SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen. Die Klinik wird von den Gesellschaftern SRH Gesundheit GmbH (58,45%), dem Landkreis Sigmaringen (41,55%) getragen. In Sigmaringen, Bad Saulgau und Pfullendorf gibt es Krankenhäuser der Akutversorgung.

Weitere Informationen auf www.kliniken-sigmaringen.de.

Stationäres Krankenhausangebot wird in Sigmaringen konzentriert

Bis 2023 soll die stationäre Versorgung in Sigmaringen konzentriert werden. Das Krankenhaus Bad Saulgau wird schrittweise bis Mitte nächsten Jahres geschlossen. Die Angebote werden Zug um Zug nach Sigmaringen verlagert. Ebenso werden die Leistungen des Krankenhauses Pfullendorf dann in Sigmaringen angeboten. In Pfullendorf soll künftig die psychiatrische Versorgung erfolgen. Durch den Neubau und die Sanierung der Klinik in Sigmaringen für 108 Millionen Euro stehen moderne Räume und hochwertige Behandlungsinstrumente zur Verfügung. Das neue Krankenhaus ist so dimensioniert, dass es alle Patienten aus dem Landkreis gut versorgen kann.

Die Notfallversorgung ist weiterhin gewährleistet. Die Standorte der Notärzte und Rettungswagen bleiben unverändert. Leichte Verletzungen können von den niedergelassenen Ärzten oder den Medizinischen Versorgungszentren weiterhin ambulant in Bad Saulgau und Pfullendorf behandelt werden. Die Notfallpraxis in Bad Saulgau, die am Wochenende und feiertags eine Versorgung anbietet besteht weiter.

Versorgung mit Haus- und Fachärzten soll verbessert werden

Kommunen, Landkreis und die Kliniken im Kreis möchten die Ärzteschaft unterstützen, die Weichen in der ambulanten Versorgung richtig zu stellen. Gemeinsam soll es gelingen, neue Haus- und Fachärzte für den Landkreis zu gewinnen. Alle Beteiligten wollen noch enger zusammenarbeiten, um Rahmenbedingungen zu schaffen, die dies ermöglichen. In Medizinischen Versorgungszentren (MVZen) sollen Ärzte und andere medizinische Fachkräfte von Verwaltungsaufgaben entlastet und unterstützt werden in Teilzeit arbeiten zu können. Auch genossenschaftliche Modelle sind denkbar. Dabei gibt es kein „Patentrezept“, in individuellen Lösungen, die auf die Praxisstruktur, den Wunsch der Mediziner und die Bedarfe der Region eingehen, soll der Schlüssel zum Erfolg liegen. Der Fokus liegt dabei auf dem gesamten Landkreis.

Die SRH Kliniken im Landkreis haben in den Medizinischen Versorgungszentren in Bad Saulgau, Sigmaringen und Bingen bereits Ärzte gewinnen können. Das Medizinische Versorgungszentrum in Bad Saulgau das Augenheilkunde, Unfallchirurgie, die Behandlung von Arbeitsunfällen, Anästhesie und Gynäkologie anbietet, soll um zusätzliche Arztsitze erweitert werden. In Pfullendorf soll ein weiteres Medizinisches Versorgungszentrum aufgebaut werden.

Primärversorgungszentren sollen umfassende ambulante Versorgung bieten

Die Angebote in Bad Saulgau und Pfullendorf könnten zu Primärversorgungszentrenausgebaut werden, die viele interdisziplinäre Angebote – vom Hausarzt bis zum Physiotherapeut oder pflegerischen Angeboten – vereinen. Es soll eine Struktur entstehen, in der die Angebote gut vernetzt sind und der Bürger sich mit Unterstützung durch Fachkräfte rasch zu recht findet. Der Landkreis will hierfür in Abstimmung mit den Städten und der Klinik Fördermittel beim Land beantragen.

Dringend benötigte solitäre Kurzzeitpflegeplätze könnten in Bad Saulgau geschaffen werden

Das Krankenhausgebäude bietet gute Voraussetzungen, um dringend benötigten solitären Kurzzeitpflegeplätze ggf. in Verbindung mit einer Alterspflegeeinrichtung zu schaffen und Pflegebedürftigen gerade nach einem Krankenhausaufenthalt die Möglichkeit zu geben, soweit wieder fit zu werden, um wieder in die häusliche Umgebung zurückkehren zu können. Landkreis und Kliniken nehmen nun Gespräche mit möglichen Betreibern auf. Die Stadt Bad Saulgau führt zudem Gespräche mit der SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen GmbH, um das Krankenhausareal erwerben zu können.

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