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Aktuelle Meldung

Bildung & Schule

Landkreis stärkt Berufsvorbereitung für Jugendliche mit Förderbedarf


Der Landkreis Sigmaringen beteiligt sich seit diesem Schuljahr am Modellprojekt „Neugestaltung des Übergangs Schule-Beruf“. Ziel ist es, Jugendlichen den direkten Einstieg in eine Ausbildung zu erleichtern und Jugendliche mit Förderbedarf auf eine Berufsausbildung besser vorzubereiten. Der Landkreis nimmt jährlich 111.000 Euro in die Hand, das Land fördert großzügig mit 139.000 Euro.
 
„Ein zentraler Bestandteil ist der neue Bildungsgangs AVdual an der Bertha-Benz-Schule, bei dem die Jugendlichen durch AVdual-Begleitungen bei der Vorbereitung und Nachbereitung von Betriebspraktika sowie bei der Anschlussvermittlung in eine Ausbildung unterstützt werden“, erläuterte Dezernent Franz-Josef Schnell. Der Bildungsgang wird seit diesem Jahr angeboten.
 
Nun wurde auch ein Steuerungsgremium gegründet, das das Projekt mit Praxisbezug aus Wirtschaft und Arbeitsverwaltung unterstützen soll. Bei der Gründungsversammlung der Steuerungsgruppe im Landratsamt am 08. Oktober sagte Landrätin Stefanie Bürkle: „Als der Kreistag im Dezember 2019 das Projekt auf den Weg brachte, konnte noch niemand ahnen, wie wertvoll es zur Einführung im neuen Schuljahr sein wird – von Corona wusste noch niemand. Gerade jetzt, wo der Arbeitsmarkt angespannter wird, benötigen manche Schülerinnen und Schüler mehr Unterstützung. Aus heutiger Sicht sind wir dem Kreistag umso dankbarer, dass wir hier unterstützen können und jungen Menschen den Berufseinstieg ermöglichen können.“
 
Das neu gegründete Steuerungsgremium bringt Vertreter des Kultus- und Wirtschaftsministeriums, der Arbeitsverwaltung, der Betriebe und Kammern mit den Schulleitungen und der Schulverwaltung zusammen. Die Einführung des sogenannten Regionalen Übergangsmanagements unter der Trägerschaft des Landkreises ist ein weiterer Baustein neben dem neuen Ausbildungsgang AVdual.
 
Durch das Regionale Übergangsmanagement sollen alle Akteure des Arbeits- und Ausbildungsmarktes vernetzt und das Landeskonzept zur Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf unter Einbeziehung aller Beteiligten umgesetzt werden. In der regionalen Steuerungsgruppe werden die lokalen Handlungsmöglichkeiten des Ausbildungsmarktes herausgearbeitet und diskutiert.
 
Die entstehenden Synergien sollen genutzt werden, um Probleme zu erkennen und gemeinsam anzugehen. „Wir möchten alle gemeinsam anpacken und den jungen Menschen alle Chancen bieten, in unserem Kreis beruflich Fuß zu fassen“, fasste Landrätin Stefanie Bürkle die Motivation zusammen.
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