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Aktuelle Meldung

Kommunales & Nahverkehr

Neuer RegioBus Sigmaringen-Meßkirch nimmt Fahrt auf


Regiobus Sigmaringen Messkirch startet
Sonja Bayer, Arne Zwick, Stefanie Bürkle, Manfred Storrer und Bernd Gombold vor dem neuen Regio Bus auf dem Sigmaringer Leopoldsplatz


Mit der Linie 600 gibt es ab Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag ein neues ÖPNV-Angebot, das sieben Tagen in der Woche und stündlich sowohl in Richtung Sigmaringen als auch in Richtung Meßkirch verkehren wird. Angebunden sind damit Laiz, Inzigkofen, Vilsingen, Engelswies, Rohrdorf und der Campus Galli.
 
Coronabedingt konnte die Einweihung nur im kleinen Rahmen erfolgen. Landrätin Stefanie Bürkle sagte im Beisein der am Projekt Beteiligten: „Ein Stundentakt von 5 bis 24 Uhr, das ist ein wirklich attraktives Angebot im ÖPNV eines ländlichen Landkreises. Durch die neue Regiobuslinie 600 und die aufeinander abgestimmten Linien 102 und 600 wachsen Sigmaringen, Meßkirch und eine Vielzahl an Orten im westlichen Kreisteil damit nochmal ein Stück mehr zusammen. Ich danke dem Kreistag, dem Land und dem KVB, dass wir gemeinsam diese Chance ergreifen konnten und Pendlern, Schülern und Touristen damit eine wirklich Alternative zum eigenen Auto bieten.“
 
Der Landkreis Sigmaringen ist damit einer der wenigen Landkreise in Baden-Württemberg, der bereits die zweite RegioBus-Linie realisiert. Das Land bezuschusst die Linie mit jährlich rund 144.300 Euro, was 50% des Defizits beträgt. Der Kreistag hat dieselbe Summe hierzu freigegeben. Da die Landesförderung auf 5 Jahre beschränkt ist, ist das Angebot zunächst einmal auf 5 Jahre befristet.
 
Für die Strecke der Linie 600 benötigen die Busse etwa eine halbe Stunde und verkehren im Stundentakt.
 
Große Verbesserungen gibt es in Meßkirch: Die Stadt wird mit dem Regiobus an das überregionale Schienennetz angebunden, zwischen April und Oktober wird erstmals der Campus Galli angefahren. „Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Besucher ab der nächsten Saison unkompliziert mit dem Bus direkt an den Zugangsbereich gelangen. Wir gehen davon aus, dass sich damit die zwischenzeitlich angespannte Parkplatzsituation an besonders besucherstarken Tagen etwas entspannen wird“, erläuterte Bürgermeister Arne Zwick. Da der Campus Galli nun täglich und stündlich angefahren wird, soll in den kommenden Monaten die Bushaltestelle vor Ort weiter ausgebaut und barrierefrei gestaltet werden.
 
Auch Besucher des Donautals profitieren, in dem Ihnen eine autofreie Anreise bis Inzigkofen ermöglicht wird. Bürgermeister Bernd Gombold „Zudem bietet die vom Kreistag initiierte Linie gerade auch am Abend oder am Wochenende hervorragende Möglichkeiten für die Freizeitnutzung. Unsere Gemeinde profitiert in besonderem Maße davon. Die Anbindung von Inzigkofen, Vilsingen und Engelswies stellt für uns eine enorme Verbesserung im ÖPNV-Angebot dar“.
 
Eine weitere besonders nennenswerte Verbesserung ist eine tägliche und stündliche Anbindung ohne Umstieg in Sigmaringen an das Landratsamt und das Krankenhaus. In Sigmaringen konnten Fahrgäste bisher lediglich ab dem Leopoldplatz regelmäßig den Bus an das Krankenhaus nutzen. Der Erste Beigeordnete der Stadt Sigmaringen, Manfred Storrer, unterstrich vor Ort den Nutzen auch für die Kreisstadt:  „Mit dem RegioBus 600, der direkt ab dem Bahnhof das Landratsamt, die Jugendherberge und das Krankenhaus stündlich anfährt, wird auch für Zug-Fahrgäste die Anreise mit dem ÖPNV deutlich attraktiver. Die Erreichbarkeit dieser bedeutenden Sigmaringer Standorte steigt damit spürbar“
 
Ermöglicht hat diese Anbindung der KVB, für den Sonja Bayer vor Ort war. Das Verkehrsunternehmen KVB als Betreiber der Linie fährt diese Haltestellen ohne Förderung an.
 
Unisono wurde deutlich: Besonders für Berufspendler aus dem Raum Meßkirch und Inzigkofen ist der Regio Bus ein Quantensprung. Er startet montags bis freitags bereits morgens ab ca. 5 Uhr, samstags ab 6 Uhr und sonntags ab 7 Uhr. Die letzte Fahrt ab Sigmaringen ist täglich um 23:42 Uhr und ab Meßkirch täglich um 22:54 Uhr möglich.
 
In Sigmaringen bestehen Anschlüsse an die Donaubahn und die Zollern-Alb-Bahn. Künftig wird es für die Berufsschüler nach Bad Saulgau auch eine morgendliche Anbindung mit einer attraktiven Umsteigezeit in Sigmaringen auf den Zug nach Bad Saulgau geben.
 
Besonders hervorzuheben ist die ab Meßkirch zumeist umsteigelose Weiterfahrt mit der Linie 102 über Wald nach Pfullendorf auf die Linie 500, und somit an den Bodensee. Dieser Streckenabschnitt der Linie 102 wurde von der KVB Sigmaringen eigens auf die Linie 600 abgestimmt und ist damit ab Fahrplanwechsel ebenfalls stündlich vertaktet. Das bedeutet somit auch eine deutliche verkehrliche Stärkung der Raumschaft Wald und Pfullendorf. Ab Meßkirch ist zudem eine Weiterfahrt mit Bussen direkt nach Stockach möglich.
 
Wie bei der RegioBus-Linie 500 von Sigmaringen nach Überlingen, sind die eingesetzten Niederflurbusse vollklimatisiert und verfügen über kostenfreies Wlan sowie USB-Steckdosen. Eine Fahrradmitnahme wird aber zunächst nicht möglich sein.
 
Ursprünglich war angedacht den RegioBus 600 in einer Auftaktveranstaltung mit Vertretern des Landes und der an der Strecke liegenden Gemeinden sowie mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Schloß Meßkirch feierlich einzuweihen. Stattdessen gibt Landrätin Stefanie Bürkle den Startschuss auf dem Leopoldplatz in Sigmaringen gemeinsam mit Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick, Inzigkofens Bürgermeister Bernd Gombold und Sigmaringens Erstem Beigeordneten Manfred Storrer sowie KVB-Inhaberin Sonja Bayer.
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