Dienstleistung

Übernahme der Vormundschaft oder Pflegschaft für ein Kind durch die Pflegeeltern

Lebt lhr Pflegekind schon eine längere Zeit bei lhnen und ist es absehbar, dass es dauerhaft bei ihnen bleiben wird? Dann können Sie als Pflegeeltern die Pflegschaft oder Vormundschaft beim Amtsgericht (Familiengericht) beantragen. Als Pfleger sind die Pflegeeltern nur für einen begrenzten Sorgerechtsbereich zuständig (z.B. für das Vermögen). Als Vormund haben Sie die gesetzliche Vertretung für ein Kind in allen Angelegenheiten. Die bislang sorgeberechtigten Eltern/-teile müssen in diese Überlegungen einbezogen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Koordinierungsstelle Vormundschaften

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Mitarbeitenden
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zuständige Stelle

das Amtsgericht (Familiengericht), in dessen Bezirk sich das Kind gewöhnlich aufhält

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Voraussetzungen

Voraussetzungen sind:

Sie sind

  • volljährig
  • geschäftsfähig
  • zur Führung der Vormundschaft beziehungsweise Pflegschaft geeignet, und zwar nach
    • Ihren persönlichen Verhältnissen
    • Ihrer Vermögenslage sowie
    • den sonstigen Umständen.

Die Prüfung der Voraussetzungen im Einzelfall übernimmt die Koodinierungsstelle Vormundschaften. Sowohl Koordinierungsstelle als auch Pflegekinderdienst werden im Verfahren zu einer Stellungnahme aufgefordert.

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Verfahrensablauf

Als Pflegeeltern können Sie die Vormundschaft beziehungsweise die Pflegschaft beantragen.
Dann müssen Sie den Antrag beim zuständigen Amtsgericht (Familiengericht) stellen.

Das zuständige Jugendamt nimmt in dem Verfahren Stellung.

Das Gericht entscheidet unter Berücksichtigung des Wohles des Kindes darüber, wer zum Vormund oder Pfleger bestellt wird.

Wenn das Gericht über die Änderung des Sorgerechts entscheidet, müssen folgende Beteiligte angehört werden:

  • das Jugendamt
  • die leiblichen Eltern, wenn sie das Sorgerecht noch besitzen
  • das Kind
    Normalerweise gilt: Je älter das Kind ist, desto schwerer wiegt seine Meinung.
  • die Pflegeeltern
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Erforderliche Unterlagen

keine

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Frist/Dauer

keine

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Kosten/Leistung

keine

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Rechtsbehelf

Gegen einen ablehnenden Beschluss des Gerichts steht Ihnen die Beschwerde offen. Bitte nehmen Sie im Einzelfall rechtsanwaltliche Beratung in Anspruch.

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Sonstiges

keine

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Rechtsgrundlage
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Vertiefende Informationen
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Zugehörigkeit zu