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Aktuelle Meldung

Gesundheit

Landratsamt gibt Überblick zu Weihnachten


Infektionszahlen im Landkreis weiter hoch
Im Gesundheitsamt Sigmaringen wartet man weiter auf die sinkenden Infektionszahlen durch den harten Lockdown: „Die Zahl der Neuinfektionen bleibt weiter hoch und betrug in den letzten 7 Tagen 215. In der Woche zuvor waren es 169 und wiederum eine Woche zuvor noch 99 Neu-Infizierte in 7 Tagen“, erläutert Dr. Susanne Haag-Milz, die Leiterin des Gesundheitsamts. Die Infektionen steigen also auch im Kreis Sigmaringen weiter an, sodass nun eine 7-Tage-Inzidenz von 146,7 erreicht wurde.
 
Aufgrund der anhaltend hohen Zahlen ist das Team des Gesundheitsamtes weiter in der Kontaktpersonennachverfolgung stark gefordert. Derzeit befinden sich 275 Infizierte und 700 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Durch die personellen Aufstockungen und das hohe Engagement ist es weiterhin möglich alle Fälle und Kontaktpersonen innerhalb von 24 Stunden zu ermitteln und nachzuverfolgen, wenn auch die Infektionsquellen aufgrund des weiterhin diffusen Infektionsgeschehens häufig nicht mehr ausfindig gemacht werden können.
 
Rechtliche Änderung fordert Eigenverantwortung der Bürger
Aufklärungsbedarf besteht verstärkt aufgrund der rechtlichen Veränderungen durch die neue „Corona-Verordnung Absonderung“ mit der direkten eigenverantwortlichen Verpflichtung sich in Quarantäne zu begeben. Hierfür gilt folgendes zu beachten:
 
 
Sie müssen sich in folgenden Fällen unverzüglich und eigenständig in Absonderung begeben (§§ 3-4 CoronaVO Absonderung):
 
-       wenn Sie positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind,
-       wenn Sie auf Ihr Testergebnis warten (gilt nur für Personen, die aufgrund von Symptomen getestet wurden),
-       wenn ein Haushaltsangehöriger Ihnen mitteilt, dass er positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde,
-       wenn die zuständige Behörde Ihnen mitteilt, dass Sie engen Kontakt zu einer infizierten Person hatten.
 
 
Landkreis versorgt besonders gefährdete Personen mit über 130.000 Schutzmasken
Das Land Baden-Württemberg stellt den besonders schutzbedürftigen Gruppen in stationären und ambulanten Einrichtungen kostenlos FFP2 Schutzmasken zur Verfügung. Es handelt sich dabei um stationäre Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen und Menschen in der Obdachlosenhilfe. Im Vorgriff auf die Lieferungen des Landes hat der Bereich Katastrophenschutz des Landratsamtes aus seinen Notfallbeständen, die im Frühjahr aufgebaut wurden, insgesamt 35.000 FFP2 und 93.000 MNS Masken an die Einrichtungen verteilt, für die der Landkreis für die Verteilung der Masken vom Land zuständig sein wird. Zusätzlich wurden dabei auch ambulante Pflegedienste gleich mitversorgt.
Dezernent Dr. Bernhard Obert, in dessen Bau- und Umweltdezernat auch der Katastrophenschutz angesiedelt ist, erläutert, dass die Mitarbeiter hierfür mehr als 70 Pakete zusammengestellt und diese zusammen mit der Straßenmeisterei direkt an 35 Einrichtungen ausgeliefert haben und betont: „Im Hinblick auf das dynamische Infektionsgeschehen in den letzten Tagen ist es uns wichtig, dass die Einrichtungen über die anstehenden Feiertage ausreichend mit Schutzmasken versorgt sind.“.
 
Virus macht vor Weihnachten nicht halt
Auch wenn es schwer fällt den Weihnachtsbesuch einzuschränken ruft Landrätin Stefanie Bürkle zur Einhaltung der Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen auf:
„In diesem herausfordernden Jahr wurde unserer Gesellschaft unglaublich viel abverlangt. Die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises haben viel Disziplin bewiesen und so ihren Teil zur Bekämpfung des Virus beigesteuert. Dafür bin ich jedem einzelnen dankbar. Doch das Virus macht vor Weihnachten leider nicht Halt und so sind wir allesamt weiterhin gefordert, uns mit möglichst wenigen Menschen zu treffen. Auch wenn wir in diesem Jahr Weihnachten deshalb anders feiern, wünsche ich allen gesegnete und gesunde Weihnachtstage.“
 
Erreichbarkeit Gesundheitsamt über Weihnachten und den Jahreswechsel
Das Gesundheitsamt arbeitet auch über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel durch, um die Kontaktpersonenermittlung und –nachverfolgung zügig zu gewährleisten.
 
Die Hotline des Gesundheitsamtes ist werktags
von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 – 16.00 Uhr

sowie am Wochenende und den Feiertagen
von 10.00 Uhr – 12.00 Uhr unter 07571 102-6466 zu erreichen.
 
Auf viele Fragen kann auch eine Antwort auf der Homepage unter folgendem Link gefunden werden: www.landkreis-sigmaringen.de/coronavirus
 

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