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Aktuelle Meldung

Gesundheit

Kontaktpersonen von Corona-Infizierten

Gesundheitsamt ermittelt nach wie vor alle Kontaktpersonen von Corona-Infizierten

Mittlerweile haben sich die Strukturen dort gut etabliert. Dr. Susanne Haag-Milz wurde als Leiterin des Gesundheitsamts mit der Corona-Krise vor eine riesige Herausforderung gestellt. „Das wichtigste war und ist nach wie vor, schnell zu reagieren“, sagt die Fachärztin für öffentliches Gesundheitswesen. „Ist jemand am Coronavirus erkrankt, gilt es, ihn zu beraten, Schutzmaßnahmen einzuleiten, damit er möglichst niemanden ansteckt, herauszufinden, wo er sich angesteckt haben könnte und -ganz wichtig- seine engen Kontaktpersonen zu ermitteln.“
 
Diese Schritte unternahm das Gesundheitsamt schon beim ersten Fall, dies gilt es weiterhin zu tun. Obwohl im Kreis mittlerweile 679 Infektionen nachgewiesen sind, geht das Gesundheitsamt weiterhin jedem einzelnen Fall nach. „Wir informieren nach wie vor jede enge Kontaktperson schriftlich und benachrichtigen sie, wie sie sich und andere schützen kann“, stellt Haag-Milz klar. Damit auch an Tagen, an denen über 50 neue Fälle auftreten, die Kontaktpersonen innerhalb weniger Stunden benachrichtigt werden können, hat Dr. Susanne Haag-Milz mit ihrem Team im Gesundheitsamt Verstärkung aus dem gesamten Landratsamt bekommen.
 
Über 80 Mitarbeiter sind mittlerweile im Gesundheitsamt aktiv -  fast dreimal so viel als vor der Corona-Krise. Es wird sieben Tage die Woche von 8 bis 22 Uhr im zwei Schichtbetrieb gearbeitet. Da Haag-Milz und ihre Stellvertreterin Dr. Ulrike Hart als Ärztinnen mit Ihrem Fachwissen nun vor allem bei der Beratung von Einrichtungen oder der Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt, den SRH-Kliniken oder dem Verwaltungsstab im Landratsamt gefordert sind, haben mit Alexander Hersam und Jutta Rebholz zwei Kollegen aus anderen Fachbereichen die Leitung der Verwaltung im Gesundheitsamt übernommen.
Alexander Hersam organisiert die 80 Mitarbeiter in acht Teams. Eines nimmt die Laborergebnisse entgegen, sichtet Befunde und hält Kontakt zu den Hausärzten, zwei andere tragen Daten zusammen sind mit dem Landesgesundheitsamt in Kontakt. Ein Team spricht mit den Erkrankten und hält Kontakt zu deren Ärzten.
 
Das Groß der Mitarbeiter ist aber im sogenannten Kontaktpersonenmanagement eingesetzt. 27 Mitarbeiter sind aktuell damit beschäftigt, all diejenigen zu ermitteln, die länger als 15 Minuten in engem Kontakt mit einem Infizierten waren. „Die ersten Erkrankten hatten oft 20 oder 30 enge Kontaktpersonen, einige sogar über 50. Mittlerweile sind es meist nur noch zwischen 5 und 10 Kontaktpersonen. Wir sind unseren Mitbürgern sehr dankbar, dass Sie die Kontaktsperren so konsequent einhalten“, so Hersam.
 
Noch weit mehr Telefonate führten die Mitarbeiter, die an der Hotline eingesetzt sind. Rund 8600 Personen haben seither an der Hotline angerufen. „Mitte März waren es teilweise über 1000 Menschen am Tag, mittlerweile sind es so rund 150 Anrufer. Die Menschen sind über viele Dinge mittlerweile gut informiert, viele sind aber nach wie vor Froh, Ihre ganz individuelle Frage persönlich besprechen zu können“, erläutert Janine Stark, die die Hotline organisiert. Viele nutzen nun häufiger das Internet. Die Seite des Landkreises verzeichnete im März 216.000 Zugriffe, fast viermal so viele als noch im Februar.
 
Rebholz und Hersam, die wie fünfzig andere Kollegen erst seit einigen Wochen im Gesundheitsamt arbeiten, haben Freude an ihrer Tätigkeit gefunden: „Wir können jeden Tag vielen Mitbürgern im Kreis helfen, gesund zu bleiben oder gesund zu werden. Zudem sind wir hier innerhalb kurzer Zeit zu einem klasse Team geworden. Da legt man auch mal eine Abendschicht ein und arbeitet am Wochenende.“
 
 
Infokasten:
 
·         Die Hotline des Gesundheitsamts für alle gesundheitlichen Fragen ist unter 7 Tage die Woche von 8 bis 17 Uhr unter 07571 102 6466 zu erreichen.
·         Alle ordnungsrechtlichen Fragen zur Corona Verordnung werden unter post.coronaverordnung@lrasig.de beantwortet.
·         Fragen und Anträge zur Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz sind an post.56ifsg@lrasig.de zu richten.
·         Wer Schutzausrüstung anbieten kann, darf sich unter schutzausruestung@lrasig.de melden.
·         Alle Informationen rund um Corona gibt es auch online unter landkreis-sigmaringen.de/coronavirus
 

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