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20.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,heute möchte ich Ihnen eines meiner Lieblingslieder vorstellen: „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bißchen Glück und ich träum davon in jedem Augenblick“ in der Interpretation der berühmten „Comedian Harmonists“ aus dem Jahr 1932. Werner Richard Heymann komponierte den Schlagerklassiker mit dem Liedtext von Robert Gilbert für die UFA-Filmkomödie „Ein blonder Traum“ von Paul Martin nach dem Drehbuch von Walter Reisch und Billy Wilder mit Lilian Harvey, Willy Fritsch undWilli Forst in den Hauptrollen. Dass nur kurze Zeit später unter der nationalsozialistischen Gewalt- und Unrechtsherrschaft sowohl die jüdischen Mitglieder der „Comedian Harmonists“ wie auch die jüdischen oder politisch inopportunen Mitarbeiter der UFA Berufsverbot erhielten und großenteils außer Landes getrieben wurden, möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen.
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19.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
bei der Livestream-Diskussion „Herausforderung Corona-Krise“ am vergangenen Donnerstag mit Vertretern der Kirchen, der Kultur, der Schulen und der Wirtschaft im Landkreis Sigmaringen war auch die Rede von der „Systemrelevanz“ in der aktuellen Situation. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass beim Schutz der Bevölkerung und zumal der Schwachen und besonders Gefährdeten derzeit in erster Linie die Medizin,die Wissenschaft, die Politik, die Sicherheitsbehörden und die in der Grundversorgung der Menschen tätigen Berufsgruppen gefordert seien und zu Recht im Zentrum der Aufmerksamkeit und auch der Anerkennung stünden.
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18.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die erzwungene Entschleunigung unserer gewohnten Umtriebigkeit eröffnet die Chance zur bewussteren Wahrnehmung unserer häuslichen Umgebung und derzeit insbesondere der erwachenden Natur im Frühling. Auf meinem täglichen Spaziergang auf einem Wanderweg entlang des Donautaltraufs beobachte ich, wie die Bäume und Büsche Knospen treiben, das erste Grün aufbricht und sich über die noch vor wenigen Tagen winterkahle Landschaft ein weißes Blütenmeer legt. Zunächst waren es die Schlehen, denen die Pflaumen-, Kirschen- und Birnbäume gefolgt sind, am Ende steht die Apfelblüte, ehe dann bis Ende April Gärten und Wälder grüne Blätterdächer erhalten.
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17.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mein Bemühen, in der aktuellen Krise eine wertvolle Chance zum Umdenken und zur Neuorientierung unseres Umgangs miteinander, mit der Schöpfung und ihren endlichen Ressourcen und unserer in den letzten 200 Jahren einseitig auf ein vermeintlich grenzenloses Wachstum setzenden Wirtschaftsgesinnung zu erkennen, ist Ihnen mittlerweile aus meiner Online-Kolumne vertraut. Der Beuroner Benediktiner und Ramsberg-Eremit Bruder Jakobus Kaffanke hat mir dazu seine Gedanken übermittelt, die ich mit seiner Erlaubnis nachfolgend mit Ihnen teilen möchte.
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16.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

neben eher ernsthaften Betrachtungen bemühe ich mich in meiner Online-Rubrik immer wieder auch um humorvolle Beiträge – aus dem Wissen und der Erfahrung heraus, dass sich persönliche wie auch gesellschaftliche Krisen mit der Fähigkeit, über manche Skurrilitäten des Alltags und manchmal auch über sich selbst lachen zu können, besser ertragen und bestehen lassen.
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15.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie gehen wir mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen drastischen Einschränkungen unseres gesellschaftlichen und persönlichen Lebens um und wie könnten unsere Lernerfahrungen aus dieser in den zurückliegenden 75 Jahren weithin einmaligen Krise aussehen? Wollen wir in der Zeit „danach“, wenn ein Impfstoff die Rückkehr in die Normalität erlaubt, einfach weitermachen wie zuvor oder könnte und muss unser Umgang miteinander, mit der Schöpfung und den bedrängenden Problemen unserer Welt wie Klimawandel, Artensterben, globale Ungleichheit und Befriedung der Krisenherde sich entscheidend wandeln? Sie kennen derartige Überlegungen mittlerweile aus meiner Online-Rubrik mit dem Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Solidarität, für Verzicht und Konzentration auf das Wesentliche.
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14.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als ich im Alter von 17 oder 18 Jahren unter Liebeskummer, adoleszenten Selbstzweifeln und Weltschmerz litt, hat mir ein etwas älterer Freund in meinem Heimatdorf als Trost und Mutmacher das Gedicht „Ermutigung“ des Liedermachers und DDR-Dissidenten Wolf Biermann geschenkt. Vor allem die vierte Strophe mit dem sich gegenseitigen Brauchen und der Heiterkeit hat mich seither ein Leben lang begleitet und gibt mir auch in der aktuellen Situation Kraft und Mut, die ich mit Ihnen teilen will.
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13.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachdem seine Einladung zum „virtuellen Grillen“ vor allem bei Familien und Kindern großen Anklang gefunden hat, legt der Künstler Roland Wilhelm Schmitt heute zum Ostermontag mit der Anleitung zur wiederum virtuell-kreativen Gestaltung einer Blumenwiese nach. Anregen ließ er sich dabei von keinem Geringeren als Albrecht Dürer und dessen bekanntem Aquarell „Das große Rasenstück“ von 1503 und damit einer der bekanntesten Naturstudien der deutschen Kunstgeschichte.
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12.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

meine Osterwünsche für Sie und Ihre Familien möchte ich mit einem Klassiker übermitteln, dem Osterspaziergang aus Goethes „Faust“. Auch wenn wir es im vergangenen Winter nur wenig mit Eis, Schnee und zugefrorenen Gewässern zu tun hatten, kann uns die sprachgewaltige Schilderung der erwachenden Natur und der aus ihren Winterquartieren strömenden Menschen vielleicht gerade in der jetzigen Situation Hoffnung und Zuversicht spenden.
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11.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum Karsamstag möchte ich Sie auf das sakrale Bildmotiv der „Beweinung Christi“ aufmerksam machen, das in der abendländischen Kunstgeschichte von der Gotik bis in die Moderne begegnet und auch in der Ostkirche anzutreffen ist.
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