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Artikel 91-100 von 138
02.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie mir Rückmeldungen zeigen, haben sich verschiedene von Ihnen von meinen in der gestrigen Online-Rubrik geoffenbarten Frühlingsgefühlen anregen lassen. Mit dem Gedicht „s’Früahjohr“ von Alfred Niklas taten sich allerdings einige nicht mit der Mundart vertraute Leserinnen und Leser eher schwer. Es ist mein Anliegen, in meiner Kolumne sowohl Texte in Mundart als auch in der Hochsprache zu veröffentlichen. Als kleinen Ausgleich für die Freunde der Hochsprache biete ich heute ein Frühlingsgedicht von Eduard Mörike an: nicht das bekannte „Er ist’s“, sondern die sehnsuchtsvollen Verse von „Im Frühling“, die im Mai 1828 in Scheer, beim Besuch des Dichters bei seinem dort als thurn- und taxisscher Amtmann tätigen Bruder Karl, im sonnigen Garten des katholischen Pfarrers Michael Wagner entstanden sind und damit einen ganz unmittelbaren, persönlichen Bezug an die Obere Donau haben.
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01.04.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die uns aufgezwungene Entschleunigung des öffentlichen wie des persönlichen Lebens eröffnet uns die Gelegenheit, Dinge achtsamer und bewusster wahr- und aufzunehmen, die ansonsten im Lärm und in der Geschäftigkeit des Alltags untergehen. In diesen Wochen ist es der Frühling, der mit bereits helleren und längeren Tagen, der an Kraft gewinnenden Sonne, der aufbrechenden Natur und Vogelgezwitscher – und völlig unbeeindruckt von unseren menschlichen Corona-Sorgen – Einzug hält.
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31.03.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die gegenwärtige Krise kann nach meiner Überzeugung eine Chance sein, gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir künftig miteinander und mit der Schöpfung umgehen und wie wir in Zukunft wirtschaften wollen. Ist das bisherige Streben nach ständigem, vermeintlich grenzenlosem Wachstum unseren wirklichen Bedürfnissen angemessen und ist es dem Erhalt und dem Schutz des Lebens in seiner Vielfalt auf der Erde dienlich?
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30.03.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zur Vorstellung des barocken Dichters und Mystikers Angelus Silesius und einer Auswahl seiner Epigramme gestern in meiner Online-Rubrik passt das 1914 entstandene Gedicht „Der Spruch“ des expressionistischen Lyrikers Ernst Stadler (1883-1914), das mir der Poesie-Kenner und Coleiter des Kinder- und Jugendcircus „Faustino“ Johannes Hermann aus Überlingen zugeschickt hat. Für den jungen elsässischen Lyriker und Literaturwissenschaftler Stadler, der im Ersten Weltkrieg im Oktober 1914 mit 31 Jahren an der Westfront fällt, ist Angelus Silesius‘ „Mensch, werde wesentlich!“ der Weckruf zum Erwachen aus Traum und Täuschung und zur Besinnung auf das Wesentliche des Menschseins.
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29.03.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute will ich Sie auf Johannes Scheffler (1624-1677), einen der wohl bedeutendsten religiösen Dichter deutscher Sprache, und dessen Epigramme aus seinem bekanntesten und bis heute lesenswerten und anrührenden Werk, dem „Cherubinischen Wandersmann“ von 1657, aufmerksam machen. Der studierte Mediziner Scheffler aus Breslau in Schlesien, besser bekannt unter seinem Dichter-Pseudonym Angelus Silesius, lebte während und nach dem Dreißigjährigen Krieg in einer Zeit der kriegerischen Katastrophen und unversöhnlichen konfessionellen Auseinandersetzungen. Auf dem Höhepunkt seines dichterischen Schaffens fand er auf den religiösen Hader und die Abgründe seiner Zeit mystische Antworten, die aus der eigenen, emotionalen Glaubenserfahrung in die Tiefe gehen und über dogmatische und trennende Lehrwahrheiten der Konfessionen und Religionen hinaus den Weg nach innen und zu einem verbindenden und rettenden Gottesverständnis weisen.
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28.03.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Corona-Pandemie zwingt uns eine Entschleunigung unseres öffentlichen wie auch persönlichen Lebens auf. Die gewohnten Pflichten, Routinen und auch Ablenkungen sind uns vielfach und durchaus unfreiwillig genommen. Unser Leben erscheint plötzlich unsicher und gefährdet. Sorgen und Angst um unsere Gesundheit, die berufliche Zukunft, das materielle Auskommen, all unsere Pläne und Vorhaben bedrücken uns. Was sind die „richtigen“ Antworten von uns selbst und unserer Gesellschaft insgesamt auf die bisher kaum gekannten existenziellen Fragen und Herausforderungen?
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27.03.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachdem unter den Lesern meiner Online-Rubrik auch Familien mit Kindern sind, greife ich heute die Einladung des Künstlers Roland Wilhelm Schmitt aus Sigmaringen zu einem „virtuellen Familien-Wochenendausflug“ auf, an dem per Videokonferenz (z.B. Skype) oder Telefon im übrigen völlig gefahrenfrei auch die Großeltern teilnehmen können.
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26.03.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

auf Anregung von Pater Augustinus Gröger vom Kloster Beuron möchte ich meine Beiträge zur Ermutigung auf ausgewählte biblische Texte ausweiten, die von der Not der Menschen in Katastrophen und Krisen und zugleich von der Hoffnung und der Erfahrung von Hilfe und Rettung künden. Ausgewählt habe ich heute den bekannten Psalm 130 „De profundis – Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir“ in der kraftvollen Übersetzung unseres Freundes und Landsmanns Arnold Stadler. Neben dem Lesen und Verkosten des Textes möchte ich Sie mit den beiden beigefügten links zum Anhören der Vertonungen des Psalms von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy einladen.
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25.03.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute möchte ich ein Bild mit Ihnen teilen, das mir der Fotograf Ferdinand Joesten aus Laubbach zugeschickt hat. Es zeigt eine Birke, die bei einem winterlichen Eissturm umgeknickt wurde, dann aber aus der Agonie heraus in einem Impuls des Überlebens buchstäblich „die Kurve gekriegt“ und wieder den Wachstumsweg nach oben zu Sonne und Licht gefunden hat. Für Ferdinand Joesten hat der verwachsene Baum eine hohe Symbolkraft. Vielleicht, so hofft er, gehen auch die Gesellschaft und die Menschen aus der gegenwärtigen Krise am Ende etwas entschleunigt und sozialer hervor.
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24.03.2020
Kultur & Archiv
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir haben die zurückliegenden Jahrzehnte in der Illusion eines vermeintlich auf Dauer sicheren Lebens verbracht. 75 Jahre Frieden zumindest im Westen und in der Mitte unseres Kontinents und ein trotz mancher sozialer Ungleichheiten insgesamt wachsender Wohlstand für fast alle hat es in dem zuvor stetig kriegs- und krisengeschüttelten Europa in dieser Form in mehr als tausend Jahren nicht gegeben.
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