Neuer Leiter des Forstreviers Bingen
Er folgt damit auf Günther Letsch, der sich nach 36 Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand verabschiedet hat. Maier kennt den Landkreis Sigmaringen bereits aus seiner bisherigen Tätigkeit als Wildtierberater im Fachbereich Forst. Auf die Aufgabe als Forstrevierleiter bereitete er sich bereits während seiner zweijährigen Traineeausbildung am Kreisforstamt Biberach gezielt vor.
„In meinem ersten eigenen Forstrevier möchte ich vieles umsetzen, was ich in meinen unterschiedlichen Berufsstationen gelernt habe“, sagt Maier. „Den Wald im Forstrevier Bingen gut zu bewirtschaften und dabei alle seine Waldfunktionen im Blick zu behalten, wird für mich zu einer neuen beruflichen Aufgabe, die ich mit Leidenschaft angehen werde und auf die ich mich sehr freue.“
Seine Leidenschaft für den Wald entdeckte Johannes Maier schon früh. Nach der Schulzeit entschied er sich für eine Ausbildung zum Forstwirt und lernte dabei von Grund auf, den Wald nachhaltig zu pflegen und zu gestalten. Anschließend zog es ihn an die Technische Universität München, wo er Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement studierte. Auch in seiner Freizeit ist Maier eng mit dem Wald verbunden: Er ist engagierter Jäger und betreut ein eigenes Wildgehege.
Günther Letsch übergibt seinem Nachfolger ein rund 1.400 Hektar großes Revier, das den Gemeindewald von Bingen sowie den Kirchen- und Kleinprivatwald umfasst. Letsch blickt zuversichtlich auf die Zukunft des Reviers. „Ich bin froh, dass mit Johannes Maier ein so kompetenter Nachfolger gefunden werden konnte“, sagt er. „Besonders freut es mich, dass er aus der Region kommt und dem Forstrevier so hoffentlich lange erhalten bleibt.“
Als neuer Ansprechpartner für das Forstrevier Bingen steht Johannes Maier ab sofort auch Privatwaldbesitzenden mit Rat und Tat zur Seite. Erreichbar ist er unter den Telefonnummern 07571 102 2526 und 0172 7257265 sowie per E-Mail.
Nach jahrzehntelanger Leitung des Forstreviers Bingen übergibt Günther Letsch (rechts) seine Aufgaben an den 29-jährigen Forstingenieur Johannes Maier.
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