ÖPNV wird attraktiver und flexibler
„Mit dem neuen Verkehrskonzept wird das Angebot im Nordwesten des Landkreises deutlich attraktiver, verlässlicher und flexibler“, sagt Alexander Bea, Leiter des Fachbereichs Kommunales und Nahverkehr beim Landratsamt. „Insbesondere die bessere Vertaktung, längere Betriebszeiten und die ergänzenden On-Demand-Verkehre leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region.“
Kernstück des neuen Angebots ist ein verlässlicher Taktfahrplan. Zwischen 6 und 20 Uhr verkehren die Linien 467 und 468 (bis 31. Juli noch als Linien 667 und 668) künftig im Stundentakt und bilden für die Fahrgäste damit ein standardisiertes und zuverlässiges Verkehrsangebot. Ergänzt wird das Angebot auf diesen Linien durch einen Rufbus, der an Werktagen und an Sonn- und Feiertagen bis 24 Uhr sowie freitags und samstags bis 1 Uhr unterwegs ist.
Von den Verbesserungen profitieren vor allem Leibertingen, Kreenheinstetten, Altheim, Thalheim und Langenhart. Diese Orte erhalten künftig eine stündliche Verbindung von und nach Meßkirch und Sigmaringen. Dadurch verbessern sich erheblich sowohl die Erreichbarkeit der jeweiligen Städte als auch die dortigen überregionalen Anschlussmöglichkeiten an die Regiobusse und den Schienenverkehr.
Die Gemeinden Stetten am kalten Markt, Schwenningen und Beuron profitieren ebenfalls von den Neuerungen. Wie im Raum Meßkirch wird auch auf dem Großen Heuberg zwischen Schwenningen und Storzingen ein stündliches Verkehrsangebot bis in die späten Abendstunden geschaffen. Zusätzlich wird die Buslinie 450 im Donautal enger getaktet.
Mit dem neuen Fahrplankonzept wird unter anderem den Anforderungen des Schülerverkehrs und den Bedürfnissen der Berufspendler Rechnung getragen. Insbesondere der Industriepark Nördlicher Bodensee in Meßkirch als wachsender Gewerbestandort wird durch die regelmäßigen Verbindungen deutlich besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sicherstellung wichtiger Zuganschlüsse in Storzingen, Hausen im Tal und Beuron, die insbesondere für Schülerinnen und Schüler sowie Berufspendlerinnen und Berufspendler von großer Bedeutung sind. Darüber hinaus wird das Angebot für den Sigmaringer Ortsteil Gutenstein erweitert: Künftig besteht eine direkte Verbindung von und nach Stetten am kalten Markt, die speziell auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt wurde.
Den Betrieb der regulären Buslinien und des Rufbusses übernimmt die Beck GmbH Omnibusverkehr aus Schwenningen. Die neuen Fahrpläne sind über die naldo-App und die Internetseiten des Verkehrsverbunds Neckar-Alb-Donau einsehbar. Dort sind auch Informationen dazu hinterlegt, wie der Rufbus über die bwrider-App oder telefonisch gebucht werden kann. Fahrgäste werden gebeten, insbesondere die geänderten Liniennummern zu beachten.
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