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Führung durch die SAXA-Ausstellung


Dabei erfahren die Teilnehmenden, wie beim Kölner Künstler SAXA Schrift zum Gemälde wird und wie Biografien buchstäblich Gestalt annehmen. Zu sehen ist das in seiner aktuellen Ausstellung „EINBILDUNG – Intelligente Kunst. Ohne Künstliche Intelligenz“.

SAXA schreibt Bilder. Nicht als Metapher, sondern ganz konkret: Buchstabe für Buchstabe und Wort für Wort entstehen Porträts aus den Originaltexten der Porträtierten – Gedanken, Zitate, Lebensweg. Aus der Ferne scheinen kraftvolle Schwarzweiß-Gesichter, aus der Nähe öffnen sich dichte Textlandschaften. So verschmelzen Literatur und bildende Künste zu Doppelporträts, die zum Lesen und Betrachten zugleich einladen.

Die Führung eröffnet Hintergründe zur Entstehung der Werke, erzählt die Geschichten hinter den Texten und zeigt, wie Handschrift zur sichtbaren Spur von Gedanken wird. Statt Urteil bietet SAXA Gespräch: Seine Porträts sind Einladungen zum Austausch über Persönlichkeiten, ihre Geschichte(n) und die Bedeutung von Sprache in einer Zeit, in der häufig übereinander statt miteinander gesprochen wird.

Wer möchte, kann sich im Anschluss an die Führung selbst in der Wortmalerei ausprobieren und Teil eines gemeinsamen Werks werden, das durch die Handschrift aller Besucherinnen und Besucher im Lauf des Ausstellungszeitraums entstehen soll.

In einem hellen Ausstellungsraum hängen drei gerahmte Arbeiten an einer weißen Wand. Links dominiert ein großes, bunt gerahmtes Textbild, rechts daneben zwei kleinere Drucke mit grauer und roter Schrift, darunter kurze Beschriftungsetiketten.
Blick in die aktuelle Ausstellung in der Kreisgalerie Schloss Meßkirch: Bei den Arbeiten des Kölner Künstlers SAXA wird Schrift zum Gemälde. (Foto: Markus A. Spoettl)

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