Brut- und Setzzeit erfordert besondere Rücksichtnahme
Von Frühjahr bis weit in den Sommer hinein ist Brut- und Setzzeit. Der Fachbereich Forst des Landkreises Sigmaringen bittet alle Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen und Monaten daher um besondere Rücksichtnahme in Feld und Flur.
In dieser Zeit bringen unter anderem Hasen, Wildschweine und Rehe ihren Nachwuchs zur Welt und ziehen ihn groß. Gerade in den ersten Lebenswochen sind die Jungtiere auf ungestörte Rückzugsräume angewiesen. Viele Jungtiere setzen dabei auf Tarnung und regungsloses Verharren, um Fressfeinden zu entgehen. Diese Strategie funktioniert jedoch nur, wenn sie nicht zusätzlich durch Menschen und freilaufende Hunde beunruhigt werden. Schon ein Schritt ins hohe Gras, ein freilaufender Hund oder eine Fahrt mit dem Rad abseits der Wege kann Jungtiere in Stress versetzen, sie von ihren Müttern trennen oder im schlimmsten Fall schwer verletzen oder töten.
Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, ihre Hunde konsequent an der Leine zu führen sowie zu Fuß und mit dem Fahrrad auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben. Jungtiere sollten weder angefasst noch mitgenommen werden. Ruhiges und unauffälliges Verhalten in der Natur sowie das Vermeiden von Lärm helfen dem Wildtiernachwuchs dabei, dass er ungestört aufwachsen kann.
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