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Recht & Ordnung

Aktionstage zur Verkehrssicherheit


Mit Blick auf den Straßenverkehr klären diese über Gefahren und Risiken auf und fördern zugleich Verantwortungsbewusstsein, Rücksichtnahme und sicheres Verhalten – im direkten Kontakt mit einer wichtigen Zielgruppe. Denn eine der größten Risikogruppen für Unfälle im Straßenverkehr stellen junge Fahrerinnen und Fahrer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren dar.

Die Verkehrssicherheitstage starteten am Dienstag gleich mit einem Highlight: Aus etwa neun Metern Höhe wurde ein Auto auf einen Baumstamm abgeworfen. Dabei erlebten die Schülerinnen und Schüler live mit, welche Kräfte bei einem Aufprall wirken und welcher immense Schaden selbst bei niedriger Geschwindigkeit von unter 40 km/h entstehen kann. Mehrere Schüler waren in die Simulation eingebunden: Sie hatten das Fahrzeug unter fachkundiger Anleitung ihres Lehrers vorbereitet und am Kran befestigt. Der Abwurf wurde aus allen Winkeln des Schulhofs mit mehreren Kameras gefilmt und digital dokumentiert.

Ein silber-schwarzes Kleinfahrzeug steht auf gepflastertem Boden mit vollständig zerstörter Frontpartie, während Kunststoff- und Metallteile um das Fahrzeug verteilt liegen.
Direkt zum Start der Verkehrssicherheitstage wird ein Fahrzeug aus neun Metern Höhe auf einen Baumstamm abgeworfen. Das Ergebnis zeigt, welche Kräfte bei einem Aufprall wirken und welcher immense Schaden selbst bei niedriger Geschwindigkeit entstehen kann.

Nach dem Fahrzeugabwurf startete das eigentliche Programm der Verkehrssicherheitswoche mit Vorträgen der Polizei zum Thema Verkehrssicherheit, Workshops sowie Reaktionstests und praktischen Übungen der Verkehrswacht, des Deutschen Roten Kreuzes und der Notfallseelsorge.

Am Donnerstag konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Cannabis im Straßenverkehr aktiv einbringen. Dabei diskutieren Uwe Stürmer, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Ravensburg, Verkehrspsychologe Helmut Katein, Rechtsanwalt Stefan Kabus, Fahrschulleiter Christian Gaa und Yvonne Neuber, Leiterin der Führerscheinstelle im Landratsamt Sigmaringen, über die Auswirkungen und Problemstellungen, die sich aus den Neuregelungen des Konsumcannabisgesetzes ergeben.

Den Abschluss der Verkehrssicherheitswoche bildete eine Feuerwehrübung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Saulgau, bei der es zurück zum Unfallfahrzeug auf dem Schulhof ging. Die Schülerinnen und Schüler schauten der Freiwilligen Feuerwehr dabei zu, wie das vom Aufprall demolierte Fahrzeug aufgeschnitten und die darin befindlichen Dummys „gerettet“ wurden.

Veranstalter der Aktionstage ist der Arbeitskreis Verkehrssicherheit des Landkreises Sigmaringen. Dieser besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Landratsamts, der Polizei und der Kreisverkehrswacht. Unterstützt wurde der Arbeitskreis vom Kreisverband Sigmaringen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Arbeitsgemeinschaft Notfallseelsorge im Landkreis Sigmaringen und der Freiwilligen Feuerwehr Bad Saulgau.

Mehrere Feuerwehrleute in Schutzkleidung führen Rettungsarbeiten an einem teilweise zerlegten Kleinwagen durch. Im Hintergrund beobachten zahlreiche Personen die Übung vor dem Schulgebäude.
Im weiteren Verlauf der Aktionstage zeigen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bad Saulgau, wie das vom Aufprall demolierte Auto aufgeschnitten und die darin befindlichen Dummys „gerettet“ werden.

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