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Die Karfreitagsbotschaft in neuer Sicht Vortrag von Mathias Moosbrugger

25. März 2021, 19:00 Uhr

Die Erzählungen vom Leiden und Sterben Jesu bilden in gewisser Weise die entscheidenden Konstruktionspunkte der neutestamentlichen Berichte vom Wirken Jesu. Steht dahinter eine morbide Leidensfaszination oder eine verquere Theologie mit einem düsteren Gottesbild? Musste Jesus sterben, damit wir als Erlöste leben können? Können wir heute noch das alte Kreuzweggebet mitbeten „denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst“? Auf dem Hintergrund jüngerer theologischer Überlegungen sollen die Evangelien als Bücher des Lebens erschlossen werden, die auch die Abgründe des Lebens voll ausleuchten.

DDr. Mathias Moosbrugger ist Universitätsassistent am Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie der Theologischen Fakultät an der Universität Innsbruck. Eines seiner hauptsächlich Arbeits- und Interessensgebiete ist das Verhältnis von Religion und Gewalt.

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