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Forst

Aufarbeitung von Sturmholz


Aber in zwei bis drei Wochen wird die erste, bereits zahlenstarke Jungkäfergeneration 2020 diese Hölzer verlassen und eine erste Angriffswelle auf stehende Bäume fliegen. Diese Bäume sind aufgrund der wiederkehrenden Trockenphasen seit 2018 nicht mehr widerstandsfähig.
 
Deshalb betont Stefan Kopp, Leiter des Fachbereichs Forst beim Landratsamt Sigmaringen: „Es kommt jetzt darauf an, die Erstgeneration am Ausflug zu hindern, um die massenhafte Vermehrung 2020 in bis zu drei Käfergenerationen einzudämmen. Das Sturmholz muss deshalb spätestens innerhalb der nächsten drei Wochen aufgearbeitet sein und die Käferbrut muss unschädlich gemacht werden. Alle Waldbesitzer sind hierzu dringend aufgerufen“.