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Kultur & Archiv

„Natürliche“ Normalität in der Krise – 040


Von einer früheren Obstwiese konnten wir auf unserem Grundstück beim Bau des Hauses vor mittlerweile 26 Jahren fünf Apfelbäume und einen Birnbaum erhalten, einen Zwetschgen-, ein Schattenmorellen-, den erwähnten Schlehen- und einen weiteren Birnbaum haben wir zusätzlich gepflanzt bzw. sind uns im wahrsten Sinne des Wortes zugeflogen. Auch wenn meine gärtnerischen und baumpflegerischen Talente einigermaßen begrenzt sind, liebe ich unsere Bäume im Garten innig und nutze insbesondere die Apfel- und Birnenernte alljährlich zum Mosten und anschließenden Abfüllen des sterilisierten Saftes in Flaschen als Hausgetränk. Im vergangenen Jahr ist erstmals in all den Jahren aufgrund von Frühlingsfrösten die Apfelblüte ausgefallen und musste ich zu meinem großen Bedauern auch auf die Obsternte und das Mosten verzichten. Die Apfelblüte dieses Jahres berechtigt zu den schönsten Hoffnungen…

Foto 1: Blühender Apfelbaum
Foto 1: Blühender Apfelbaum
 
Gleichfalls normal sprießen Gras und Moos und blühen allerlei Blumen in unserer naturnahen Gartenwiese. Und normal ist nicht zuletzt der Disput mit meiner Frau, ob ich, dem Beispiel der emsigen Nachbarn folgend, den wilden „Rasen“ schon jetzt mähen darf oder bis zum Ende der Blüte Mitte Mai zuwarte, um den Bienen und anderen Insekten ihre Blütenweide zu lassen. Wie in all den Vorjahren werde ich meiner Frau folgen und dann Mitte oder Ende Mai das kniehohe Gras ohne Fangsack mähen und anschließend im Schweiße meines Angesichts zusammenrechen und kompostieren…

Foto 2: Blühende Gartenwiese
Foto 2: Blühende Gartenwiese
 
Und normal ist zum guten Schluss leider auch meine allergische Reaktion auf all die Baum- und Gräserblütenpollen mit juckenden Augen, Nießattacken, verstopften Nebenhöhlen und Bronchen. Den in der neuen Woche angekündigten Regen gönne ich nicht nur den Landwirten und Gärtnern auf ihren unter der Dürre leidenden Feldern und  dem aufgrund der Trockenheit Brand-gefährdeten Wald, sondern ganz eigennützig auch mir selbst und meinen Schleimhäuten, Augen und Bronchen. Es wäre schön, wenn das Nass von oben manche unserer Sorgen wegwaschen könnte…

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Edwin Ernst Weber
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