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Aktuelle Meldung

Kultur & Archiv

Lebensweisheiten von Stoikern – 006


Ich möchte Ihnen heute einige Einsichten und Lebensweisheiten der Autoren Seneca (ca. 1 – 65 n. Chr.), Epiktet (50 – 135 n. Chr.) und Kaiser Marc Aurel (121 – 180 n. Chr.) mitteilen, die uns vielleicht auch in der aktuellen Krise Kraft und Mut geben können:
 
Jeder beschleunigt sein Leben und leidet an der Sehnsucht nach der Zukunft, während die Gegenwart ihm entleidet ist. Wer aber jeden Augenblick recht für sich benutzt, wer jeden Tag so einrichtet, als ob er das ganze Leben wäre, der wünscht den folgenden Tag nicht und fürchtet ihn nicht
(aus: Seneca, Von der Kürze des Lebens. In: Seneca, Vom glückseligen Leben und andere Schriften. Auswahl, hg. von Peter Järisch, Stuttgart: Reclam 1982, S. 115)
 
Vor allem denke immer daran, den Dingen ihr Beängstigendes zu nehmen und darauf zu sehen, was in Wahrheit an ihnen ist; Du wirst erkennen, daß ihnen selbst nichts Beängstigendes innewohnt, sondern daß unsere Furcht allein es ist, welche sie beängstigend macht
(aus: Seneca, Aus den Briefen an Lucillus. In: Seneca, Vom glückseligen Leben und andere Schriften. Auswahl, hg. von Peter Järisch, Stuttgart: Reclam 1982, S. 138)
 
Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellungen von den Dingen
(aus: Epiktet, Handbüchlein der Moral und Unterredungen, hg. von Heinrich Schmidt, Stuttgart: Alfred Kröner 1978, S. 24)
 
Verlange nicht, daß alles so geschieht, wie du es wünschest, sondern sei zufrieden, daß es so geschieht, wie es geschieht, und du wirst in Ruhe leben
(Epiktet, Handbüchlein der Moral und Unterredungen, hg. von Heinrich Schmidt, Stuttgart: Alfred Kröner 1978, S. 25)
 
Bescheiden empfangen, bereitwillig verzichten
(Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, übertragen und mit einer Einleitung versehen von Wilhelm Capelle, Stuttgart: Alfred Kröner, 12. Auflage 1973, S. 111)
 
Unerschütterliche Ruhe gegenüber den Ereignissen, die eine äußere Ursache haben, Gerechtigkeit im Handeln, soweit es in dir selber seinen Ursprung hat – d.h. Vorsatz und Tat müssen ihr Ziel gerade im Wirken für das Gemeinwohl finden, in der Überzeugung, daß das im Einklang mit deiner Natur steht
(Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, übertragen und mit einer Einleitung versehen von Wilhelm Capelle, Stuttgart: Alfred Kröner, 12. Auflage 1973, S. 131)
 
 
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Edwin Ernst Weber
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