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Jugendamt warnt vor KO-Tropfen


Die Opfer erinnern sich danach meist an nichts mehr. Unterricker: „Es bleibt das ungute Gefühl, dass etwas passiert sein könnte.“ Wie die Polizei auch appelliert er an alle, den Vorfall zur Anzeige zu bringen und sich von einem Arzt untersuchen zu lassen.
 
Damit erst gar nichts passiert, sollte man auch während der Fasnet keine offenen Getränke von Unbekannten annehmen, sich offene Getränke selbst bestellen und diese nicht aus den Augen lassen und im Freundeskreis aufeinander achten. Im Verdachtsfall sollte sofort der Rettungsdienst gerufen werden.
 
Wenn es möglich ist, sollte eine Urinprobe gesammelt werden, um die Substanzen auch am nächsten Morgen noch nachweisen zu können. Auch wenn dies nicht möglich ist oder kein Verdacht besteht, wer einem etwas in Glas gemischt haben könnte, rät Unterricker zur Anzeige: „Nur so kann man weitere Opfer schützen.“ Unterricker geht von einer großen Dunkelziffer von Fällen aus.
 
Ärztin Dr. Barbara Schmidt vom Gesundheitsamt rät allen Opfern, sich auf AIDS und andere Geschlechtskrankheiten untersuchen zu lassen. Sie bietet diesen Test an und steht unter Telefonnummer 07571/102 6401 für Fragen zur Verfügung.
 
Weitere Infos der Polizei: www.landkreis-sigmaringen.de/kotropfen