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Gute Ethik – gute Erträge:

Benediktiner spricht bei Geberit über Wirtschaftsethik

Die Welt wächst zusammen in politischer, wirtschaftlicher und religiös-kultureller Hinsicht. Diese Dynamik ist seit ca. 200 Jahren geschichtlich deutlich greifbar. Ein weltweiter Wettbewerb bringt verschiedene kulturelle Räume und unterschiedliche Rechtssysteme in Kontakt. Ein Ethos der wirtschaftlichen Konkurrenz muss in verbindliche Rechtsnormen münden, um ein faires Miteinander zum Wohle aller Marktteilnehmer: Verbraucher, Kunden, Mitarbeiter und Unternehmer zu gewährleisten. Dabei wird sich zeigen, dass die Einhaltung rechtlicher, technischer und ethischer Standards zum Wohle Aller nützlich, ja unverzichtbar ist. Die Unternehmen selber müssen das größte Interesse haben, gute Waren und Leistungen zu liefern, um so nachhaltig gute Erträge zu realisieren. Die schlechten Beispiele auch bislang renommierter deutscher Unternehmen zeigen auf, wie schnell ein Fehlverhalten der Chefetage ein solides Unternehmen an den Abgrund führen und die persönliche Lebensleistung vieler Mitarbeiter beschädigen oder zerstören kann.
 
Der Vortrag versucht über die spirituelle Tradition des Mönchtums mit seiner Laster- und Tugendlehre am Beispiel der „Habgier“ (Avaritia (lat.) - Philargyria (gr.)) ethische Fehlhaltungen aufzudecken und deren schädliche Folgen für Kunden und die Firma selber zu benennen. So soll aufgezeigt werden, dass gute und solide ethische Grundsätze zum nachhaltigen Geschäftserfolg gehören: Good Ethics – Good Profits!