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Straßenbau

Straßenwärter zweitbeste Schneepflugfahrer Deutschlands


Sigmaringer Straßenwaerter
Marco Scheu und Michael Harsch (v.l.n.r.) auf dem Podest mit den Siegern aus Emmelnhausen und den Drittplatzierten aus Heiligenroth

Nach der Autobahnmeisterei Emmelshausen können sich die beiden nun die zweitbesten Schneepflugfahrer Deutschlands nennen. Franziska Rumpel, die Leiterin des Fachbereichs Straßenbau, war mächtig stolz auf Ihre Kollegen: „Sie haben gezeigt, dass sie den rund 300 PS starken Unimog sowie den angebauten Schneepflug perfekt beherrschen und zentimetergenau rangieren können“
 
Insgesamt kämpften 31 Teams um den Sieg. Die Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie die Städte Baunatal, Ettlingen, Erlangen, Heidenheim, Karlsruhe, Marktredwitz, Rodgau und Wuppertal nahmen an der Meisterschaft teil.
 
Die zwölf Stationen waren realen Situationen im Arbeitsalltag eines Straßenwärters nachempfunden. Beispielsweise ging es um das Lenken des Fahrzeugs passgenau ohne Beschädigung durch enge Ortsdurchfahrten, akribisch genaues Heranfahren zum Beladen des Streugeräts unter dem Silo auf den Millimeter genau, Schieben größerer Mengen Schnee mit Hilfe des Pflugs bei engen Platzverhältnissen bei Parkplätzen und bis zur Abladestelle.
 
Auch das Verkehrsministerium Baden-Württemberg gratulierte den erfolgreichen Fahrern, die auch bereits den Vorentscheid des Landes für sich entschieden hatten. „Wir freuen uns über das tolle Ergebnis des Teams vom Landratsamt Sigmaringen und drücken die Daumen für die Europameisterschaften im nächsten Jahr“, so Minister Winfried Hermann und ergänzte „Im Winterdienst muss oft unter schwierigen Bedingungen und mit hoher Präzision gefahren werden. Dies haben die Teilnehmer eindrucksvoll unter Beweis gestellt“.
 
Marco Scheu und Michael Harsch konnten ihr Glück kaum fassen: „Wahnsinn, wir sind deutsche Vize-Schneepflugfahrer-Meister“. Die beiden können den ersten Schnee nun kaum erwarten. Denn dann heißt es üben für die Europameisterschaft 2020 in Melk in Österreich.


Marco Scheu und Michael Harsch bei der Fahrt mit dem Unimog über eine Rampe und der Aufgabe, die obersten vier Pyramidenteile zu verschieben