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#heldkannjeder: ADAC startet Kampagne

Nur jeder zehnte Deutsche überlebt plötzlichen Herzstillstand Helferquote liegt bei 39 %

ADAC Aktion Laienreanimation

Der gerufene Rettungsdienst benötigt durchschnittlich acht bis zehn Minuten zum Patienten. Diese Zeit kann durch Herzdruckmassage eines Laien oder eines Ersthelfers überbrückt werden – aber nur 39 Prozent der Deutschen helfen aktiv. In anderen europäischen Ländern liegt die Quote bei bis zu 80 Prozent.
 
Aus diesem Grund startete die ADAC Stiftung am Montag gemeinsam mit zahlreichen Partnern in der „Woche der Wiederbelebung“ eine bundesweite Aufklärungskampagne zur Laienreanimation. Mit Plakaten und Infoscreens an öffentlichen Plätzen sowie in Bussen und Bahnen soll die breite Öffentlichkeit über das Einmaleins der Wiederbelebung – die Schritte Prüfen, Rufen, Drücken – aufgeklärt werden. Unterstützt wird die Aktion außerdem von der gemeinnützigen ADAC Luftrettung sowie einigen ADAC Regionalclubs.
 
Auch der Landkreis Sigmaringen sowie die im Landkreis eingesetzten Verkehrsunternehmen beteiligen sich aktiv an dieser Kampagne. In den meisten Bussen im Landkreis werden die Plakate seit Montag gezeigt.
 
Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung: „Durch die Kampagne zur Laienreanimation möchte die ADAC Stiftung mehr Menschen ermutigen und befähigen, in einem Notfall Hilfe zu leisten. Unser Ziel ist es, dass jeder die einfachen Schritte „Prüfen, Rufen, Drücken“ beherrscht und anwendet.“
 
Der Aktionszeitraum der Kampagne endet am 16. Oktober 2019 mit einer Veranstaltung in Köln anlässlich des weltweiten Tags der Wiederbelebung „World Restart a Heart Day“.
Weitere Informationen zur Kampagne erhalten man unter: stiftung.adac.de
 
Bei Interesse zur Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs können bei den jeweils ansässigen Ortsverbänden der Hilfsorganisationen und bei den SRH-Kliniken Termine angefragt werden.

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