Aktuelle Meldung

Antragsverfahren Dürrehilfe


Die Antragsunterlagen werden über das Internet unter der Adresse www.landwirtschaft-bw.info “Dürrehilfe“ bereitgestellt und können beim Fachbereich Landwirtschaft angefordert werden. Die Unterlagen beinhalten ein Merkblatt mit Erläuterungen und Ausfüllhinweisen, das über die Fördervoraussetzungen und die Erfolgsaussichten für eine Entschädigung Auskunft gibt.
 
Hilfen können Landwirte erhalten, die einen Rückgang des Naturalertrags von mindestens 30 % im Durchschnitt aller Kulturen im Vergleich zum Referenzzeitraum über 3 bzw. 5 Jahre, abzüglich des schlechtesten und besten Jahres, vorweisen können. Die Berechnung erfolgt nach vorgegebenen Durchschnittswerten aus Baden-Württemberg, getrennt nach konventionellem oder ökologischem Anbau, oder nach eigenen, nachgewiesenen Werten.
 
Der ermittelte Dürreertragsschaden (Ertragsverlust und eventuell notwendige Grundfutterzukäufe) muss zudem mindestens 5.000 € betragen. Vom errechneten wirtschaftlichen Schaden können maximal 50 % entschädigt werden. Auch muss durch den Schaden eine wirtschaftliche Gefährdung des Betriebs eintreten. Weiter gibt es eine Reihe von Ausschlusskriterien, die sich nach den positiven Einkünften laut Einkommenssteuerbescheid (Prosperitätsgrenze), den verfügbaren Eigenmitteln sowie den Gewinnen von nicht landwirtschaftlichen Gewerbebetrieben richten.
 
Die Anträge werden von Karl-Heinz Müller beim Fachbereich Landwirtschaft bearbeitet. Er ist unter der Tel.Nr. 07571 102-8611 und per E-Mail karl-heinz.mueller@lrasig.de erreichbar.