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„Die göttliche Ordnung“ - Der lange Weg zum Frauenwahlrecht

Filmreihe des Kreiskulturforums wird im Kino Mengen fortgesetzt

Filmplakat Die goettliche Ordnung
Filmplakat zum Film „Die göttliche Ordnung“ (Vorlage: Kreiskulturforum)

Obwohl die Schweiz oft als Vorzeigedemokratie herhalten muss, führte sie als eines der letzten europäischen Länder erst 1971 das Wahlrecht für Frauen ein. In einzelnen Kantonen dauerte es sogar noch bis 1990! In der Schweiz entschieden die männlichen Bürger in Volksabstimmungen über die Einführung. Der erste Anlauf, den Großteil der Männer zur Zustimmung zu bewegen, scheiterte, sodass die Frauen erst über 100 Jahre nach den Männern die gleichen politischen Rechte erhielten.

Die Schweiz im Jahr 1971: Hausfrau Nora lebt mit ihrem Mann Hans und ihren zwei Söhnen in einem friedlichen kleinen Dorf. An Nora ist der gesellschaftliche und soziale Wandel von „1968“ bislang spurlos vorübergegangen. Doch dann beginnt sie auf einmal, sich in aller Öffentlichkeit für das Frauenwahlrecht einzusetzen und eckt damit im Dorf an. Nora ist wild entschlossen, das Wahlrecht durchzusetzen, und muss dazu genügend Männer überzeugen. Denn in deren Hand liegt die endgültige Entscheidung in dieser Sache…

Der Filmvorführung gehen ein Sektempfang und eine thematische Einführung um 19.45 Uhr durch Schüler des Gymnasiums Mengen voraus. Der Film startet um 20 Uhr. Eine Diskussionsrunde zum Film beschließt die Veranstaltung. Das Gymnasium und die Volkshochschule Mengen und das Kreiskulturforum laden dazu unter dem Titel „Frauen (in) Bewegung“ ein. Der Eintritt beträgt 8,50 Euro, für Auszubildende, Schüler und Studenten ermäßigt 6 Euro. Der Kulturschwerpunkt und die Filmreihe werden von den Sparkassen im Land unterstützt.