Aktuelle Meldung

FSJ in der ju-max


Angefangen hat mein FSJ im Landratsamt Sigmaringen am 01.09.2017. Ich war total aufgeregt und gespannt, was wohl auf mich zukommen würde.
Es fing mit der Einführungs- und Kennenlernwoche an, in der alle neuen Azubis und Studierenden teilnahmen. Zuerst wurden wir auf sämtliche Regeln im Hause hingewiesen. Die erste Nacht verbrachten wir auf dem out- & back Campingplatz in Sigmaringen, um uns näher kennen zu lernen. Diese Kennenlerntage fand ich von dem Amt eine super tolle Idee, die nicht selbstverständlich ist.

Als ich dann in der zweiten Woche in meine Einsatzstelle, die Kinder – und Jugendagentur ju-max im Fachbereich Jugend gekommen bin, stand schon das erste Projekt an: die Jugendmedienakademie.

Ich durfte gleich mithelfen und mir wurde sofort vollstes Vertrauen geschenkt. Ich hatte anfangs etwas Angst, dass ich mir schwer tun könnte, mich in die Arbeit rein zu versetzen. Diese Angst verflog allerdings schnell. Dass ich gleich so selbständig arbeiten durfte, hat mir sehr gut gefallen.

Das Team war so offen und freundlich, dass es mir sehr leicht gefallen ist Fragen zu stellen und mich zu integrieren. Schnell habe ich mich als Teammitglied gefühlt.
Die Wochen gingen schnell vorbei. Ich durfte bei jeglichen Fachtagungen, zum Beispiel zum Thema „Jugendbeteiligung“, dabei sein.

Auch wenn manche Tagungen oder Besprechungen für mich anfangs etwas schwer zu verstehen waren, konnte ich jedes Mal etwas mitnehmen. Bei jedem weiteren Treffen konnte ich die Zusammenhänge besser verstehen, was sehr spannend war.

Natürlich kam die Verwaltungsarbeit auch nicht zu kurz. Die Homepage Jugend/Kultur/Engagement habe ich regelmäßig aktualisiert und mitgestaltet.
Serienbriefe und Verschickungsaktionen gehörten auch zu meinen Aufgaben.

Einblicke in die Medienarbeit an Kindergärten oder Schulen wurden mir ebenfalls geboten.

In diesem Jahr gab es außerdem fünf Kurswochen, an denen ich mit anderen FSJ´ler*innen der Freiwilligendienste der Diözese Rottenburg-Stuttgart zusammen gekommen bin, um hauptsächlich das Jahr zu reflektieren oder mir bei Problemen helfen zu lassen.

In der zweitletzten Kurswoche durften wir uns ein eigenes soziales Projekt überlegen, was sehr viel Spaß gemacht hat.

Das FSJ bei der ju-max ist einfach extrem vielfältig. Es wird nie langweilig und es bleibt bis zum Ende spannend.
Vor meinem FSJ war ich immer nur in der Schule. Nun habe ich gelernt, wie ein Arbeitstag aussieht. Dabei habe ich viele neue Erfahrungen machen können, aber  vor allem auch Selbstbewusstsein gewonnen.
 
Ich kann sagen, dass mich dieses FSJ ein großes Stück weitergebracht hat und mich in meiner zukünftigen Berufswahl im Sozialen Bereich bestärkt hat.

Es war ein wundervolles, spannendes Jahr. Danke!