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Aktuelle Meldung

Gesundheit

Hepatitis-B: Gesundheitsamt gibt Tipps


Dr. Barbara Schmidt, Ärztin für Allgemeinmedizin im Fachbereich Gesundheit des Landratsamtes warnt: „Bei Hepatitis B handelt es sich um eine infektiöse Leberentzündung, die durch ein Virus hervorgerufen wird. Chronische Verläufe mit anhaltender Ansteckungsfähigkeit kommen vor. Da die Erkrankten häufig keine Symptome zeigen, ist eine unbemerkte Übertragung möglich.“
 
Impfung wird empfohlen

 
Einen effektiven Schutz bietet die Impfung. Sie wird in Baden-Württemberg ohne Einschränkung empfohlen und im Allgemeinen für alle gesetzlich Versicherten von den Krankenkassen übernommen. Alle Kinder sollten bis zum 14. Lebensmonat eine Grundimmunisierung von insgesamt 3 bzw. 4 Einzelimpfungen erhalten. Ungeimpfte Kinder und Jugendliche sollten diese möglichst noch vor der Pubertät nachholen.
 
„Bei Hepatitis B können ein bis sechs Monate nach der Ansteckung grippeähnliche Symptome, Übelkeit und Erbrechen auftreten“, so Dr. Schmidt. Das typische Symptom der Gelbsucht, eine gelbe Verfärbung der Haut, tritt nur bei einem Drittel der Erkrankten auf. Die Krankheit heilt manchmal erst nach Monaten aus, sie kann aber auch chronisch verlaufen. Es kann zu einer Leberzirrhose kommen. Auch das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken, ist erhöht.
 
Eine Therapie der chronischen Hepatitis B ist möglich. Meist kann die Erkrankung medikamentös gut kontrolliert werden. Übertragungswege der Hepatitis B sind vor allem Sexual- und Blutkontakte. Auch kleinste Blutmengen sind für eine Infektion relevant. Dr. Barbara Schmidt: „Die Übertragung von der Mutter auf das neugeborene Kind oder Blutkontakt bei Bagatellverletzungen sind ebenfalls mögliche Infektionswege.“
 
Nagelscheren, Rasierer und Zahnbürsten nicht gemeinsam benutzen
 
Besondere Aufmerksamkeit ist generell bei Kontakt zu Blut oder blutenden Wunden geboten. Man sollte daher keine Nagelscheren, Zahnbürsten oder Rasierapparate gemeinsam benutzen. Personen mit einer aktiven Hepatitis B-Infektion sollten konsequent Kondome verwenden, deren Sexualpartner sollten gegen Hepatitis B geimpft sein.
 
Der Rat der Medizinerin: „Lassen Sie rechtzeitig Ihren Impfschutz und den Ihrer Kinder bei Ihrem Haus-/ oder Kinderarzt überprüfen und vervollständigen Sie ihn bei Bedarf. Achten Sie generell auf Ihren Eigenschutz bei Kontakt zu blutenden Wunden.“
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