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50. Lehrtafel im Donautal enthüllt



Bildquelle: Kulturlandschaft des Jahres 2018

Mit solchen Lehrtafeln will der Albverein auf Besonderheiten aufmerksam machen, Geschichte erklären und Augen und Ohren für neue Eindrücke öffnen. Die neue Tafel hat den Wildenstein zum Thema. Welcher Wanderer oder Radfahrer, der hier vorbeikommt, hat schon vom „Hexenturm“ gehört? Oder vom „Hahnenkamm“? Beides sind Felsen unterhalb der Burg Wildenstein, die ebenfalls einmal Behausungen trugen und eine wechselvolle Geschichte hinter sich haben. “Der Albverein macht mit diesen Lehrtafeln genau das, was der Status Kulturlandschaft aussagen will“, betonte Bürkle mit Blick auf die Auszeichnung „Kulturlandschaft des Jahres 2018, die der Schwäbische Heimatbund SHB der Region Obere Donau zuerkannt hat. Aus diesem Grunde war auch dessen Vorsitzender Josef Kreuzberger extra ins Donautal gekommen und lobte den Schwäbischen Albverein als langjährigen Partner, mit dem man auf vielen Ebenen verbunden sei. So auch beim jährlichen Kulturlandschaftspreis. Dem Heimatbund sei es schon immer ein Anliegen, eine Kulturlandschaft ganzheitlich zu betrachten. Es sei wichtig, mit ganz unterschiedlichen Mitteln auf die große Vielfalt hinzuweisen. Für die Kreuzberger ist die „Kulturlandschaft des Jahres 2018 Obere Donau“ ein voller Erfolg. „Es läuft ganz hervorragend.“
 
Initiator der Tafeln ist der Ehrenobmann des Obere-Donau-Gaus des schwäbischen Albvereins, Wilm Rößler. Der 91-Jährige ist noch immer viel unterwegs in Sachen Heimat- und Naturkunde und hält im Rahmen des Programms der Kulturlandschaft 2018 mehrere Vorträge. Seine Schilderung des Wildenstein riss die Gäste buchstäblich mit. Beurons Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller sieht solche Lehrtafeln auch als gute Werbung für die Region an und regte eine Art Audio-Guide an. Dieser soll zumindest für die neue Lehrtafel vom Projektbüro der Kulturlandschaft 2018 umgesetzt werden.
Auch Bernhard Schneck, Geschäftsführer des Naturparks Obere Donau, war voll des Lobes für die Lehrtafeln, die an vielen Orten informieren. Gesetzt werden die Tafeln von Gauwegewanderwart Wolfgang Grandi. Er bekam von Schneck einen Hammer überreicht. Den kann er schon bald brauchen, denn die nächste Lehrtafel ist bereits projektiert.

Bildquelle: Kulturlandschaft des Jahres 2018