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Aktuelle Meldung

Gesundheit

Europäische Impfwoche


Die jährlich veranstaltete Europäische Impfwoche soll das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung von Impfmaßnahmen für Gesundheit und Wohlbefinden schärfen. Der Landkreis Sigmaringen nimmt dies zum Anlass, für den Impfschutz vor Masernerkrankungen zu sensibilisieren.
 
Für Kinder ist ein vollständiger Impfschutz wichtig, besonders für Kinder unter fünf Jahren. Krankheiten, die durch Impfungen vermeidbar sind, können bei Kindern zu ernsthaften, bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Schwerwiegende Erkrankungen können im Zuge der landesweiten Impfprogramme, die gemäß den Richtlinien der ständigen Impfkommission (STIKO) im Zuge der Kindervorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden, vermieden werden.
 
Auch für Jugendliche und Erwachsene ist eine regelmäßige Überprüfung des Impfschutzes wichtig. Die Immunität gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (Pertussis) kann im Laufe der Zeit abnehmen, so dass eine Auffrischungsdosis in der Jugendzeit und erneut im Erwachsenenalter nötig ist, um geschützt zu bleiben. Auch sollten verpasste Impfungen in jedem Alter nachgeholt werden.
 
Noch keine vollständige Immunität gegen Masern im Landkreis Sigmaringen vorhanden
 
Um einen vollständigen Masernimpfschutz zu erlangen, muss mindestens zweimal eine Impfung gegen Masern erfolgen. „Im Landkreis Sigmaringen haben nur 84,7 % der Kinder, die derzeit die erste Klasse besuchen einen vollständigen Masernimpfschutz. Im Land Baden-Württemberg hingegen 89,5 % der Erstklässler“, berichtet Dr. Susanne Haag-Milz, Fachbereichsleiterin Gesundheit im Landkreis Sigmaringen.
 
Auch viele Jugendliche und junge Erwachsene haben keinen ausreichenden Impfschutz gegen Masern. So waren seit 2015 rund die Hälfte aller in Baden-Württemberg an Masern erkrankten Personen über 15 Jahre alt. Daher wird allen nach 1970 Geborenen empfohlen, ihren Masern-Impfschutz überprüfen zu lassen.
 
Ein hoher allgemeiner Impfschutz in der Bevölkerung ist wichtig, um diejenigen Menschen zu schützen, die zu jung sind für eine Impfung oder besondere Gesundheitsprobleme haben, wie z.B. eine Immunschwäche.
 
Dr. Susanne Haag-Milz erläutert: „Eltern, die ihr Kind gegen Masern impfen lassen, schützen nicht nur ihr Kind. Sie verhindern durch die Impfung ihres Kindes die Weiterverbreitung des Masernerregers und schützen somit auch nicht geimpfte, empfängliche Personen und insbesondere Säuglinge.“ Im Vergleich zu anderen Ländern wie beispielsweise Skandinavien, Nord- und Südamerika oder auch vielen Ländern in Osteuropa, ist es in Deutschland leider noch nicht gelungen die Masernerkrankungen zu eliminieren.
 
Allgemein wird empfohlen, regelmäßig den eigenen Impfschutz beim Arzt überprüfen zu lassen, damit Impflücken geschlossen und fehlende Impfungen nachgeholt werden können.
 
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Auch steht der Fachbereich Gesundheit des Landkreises Sigmaringen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung:
Tel.: 07571/102 6401; E-Mail: post.gesundheit@lrasig.de
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