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Zweite Einbürgerungsfeier ein voller Erfolg


Nafissatour Laye Ayola Adjari freut sich über das Präsent von Landrätin Stefanie Bürkle

Negredos Abril aus Guatemale schilderte in seiner Ansprache seinen langen Weg von Guatemala über viele Länder Europas bis nach Sigmaringen. Er machte deutlich, dass eine Einbürgerung viel Zeit und Durchsetzungswillen benötigt. Die Freude und Dankbarkeit, nun Deutscher zu sein und hier im Landkreis Sigmaringen eine neue Heimat gefunden zu haben, zog sich durch seine gesamte Rede.

Welche Voraussetzungen für eine Einbürgerung vorliegen müssen, stellte Landrätin Stefanie Bürkle in Ihrer Ansprache dar. Trotz teils hoher Hürden haben sich 250 Menschen aus 49 Ländern einbürgern lassen. Hauptherkunftsländer waren dabei die Türkei (38), Rumänien (32) und Kroatien (24). 12 Personen stammen aus Großbritannien und Nordirland. Insgesamt steigt die Zahl der Einbürgerungen seit Jahren kontinuierlich an. Waren es 2010 noch 72 Einbürgerungen, zählte man vergangenes Jahr schon 138.

Alle Eingebürgerten erhielten von Landrätin Bürkle ein Präsent des Landkreises und die Möglichkeit, sich kurz mit ihrer Geschichte vorzustellen. Die Angehörigen und Gäste, darunter Vertreter der Kirche, Klaus Burger MdL, Bürgermeister, Kreisräte und Vertreter des Regierungspräsidiums, hörten gebannt zu.

„Vielleicht ist der Ort, den wir Zuhause nennen, gar nicht der, an dem wir geboren wurden, sondern der, an dem sich unser Herz zuhause fühlt“ – mit diesem Zitat eines unbekannten Verfassers lud Stefanie Bürkle in das Landratsamt ein. Der Abend zeigte, dass für alle Eingebürgerten der Landkreis Sigmaringen inzwischen der Ort ist, „an dem sich ihr Herz zuhause fühlt“.