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Kulturlandschaft des Jahres auf der CMT - Landkreis Sigmaringen und Schwäbischer Heimatbund präsentieren Aktionsjahr


„Es geht hier auch um die Lebensader der Region“, machte Landrätin Stefanie Bürkle beim Pressegespräch deutlich. Von Mühlheim bis Herbertingen reiche das Projektgebiet und beinhalte sowohl hohenzollerische als auch württembergische und badische Regionen. Bürkle: „Über das Angebot des Schwäbischen Heimatbundes haben wir uns sehr gefreut. Es geht nicht nur um touristische Zielsetzung, sondern auch darum, Identität zu vermitteln.“
 
13 Gemeinden aus dem Kreis Sigmaringen und sieben aus dem Landkreis Tuttlingen sind mit im Boot. Links und rechts des Flusses reicht das Projektgebiet bis auf den Heuberg und auf der anderen Seite bis Meßkirch. Mit der Heuneburg, dem Schloss Sigmaringen, dem Campus Galli und dem Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck sind die touristischen Highlights der Region beteiligt. Doch auch anderen Orten gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Und dafür sorgen die rund 300 Veranstaltungen, die in den kommenden Wochen auf einer speziellen Homepage zu finden sein werden. „Noch nie war die Begeisterung in einer Landschaft so groß“, stellte
Geschäftsführer Dr. Bernd Langner vom Schwäbischen Heimatbund fest. Der sei „kein Trachtenverein“, sondern jemand, der sich um Naturschutz, Denkmalschutz und Landeskunde kümmere. Mit dem Projekt „Kulturlandschaft des Jahres“ wolle man all das verbinden. Heimat sei eine Aufgabe und die müsse man in ganz unterschiedlichen Nuancen wahrnehmen.
Am Kulturlandschaftsjahr beteiligt sich der Schwäbische Heimatbund mit eigenen Veranstaltungen. Exkursionen, Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Kulinarisches und Kreatives: Der Veranstaltungskalender wird sich in den kommenden Wochen füllen und deutlich machen, wie vielfältig die Region ist. Dabei werden Angebote enthalten sein, die es sowieso schon gibt und auch solche, die extra für dieses Jahr initiiert werden.
 
Dass davon auch der Tourismus profitieren wird, ist für Walter Knittel, Geschäftsführer von Donaubergland, keine Frage. „Wir haben mit der Kulturlandschaft die Möglichkeit, die Region in einen ganz besonderen Fokus zu rücken“, ist Knittel überzeugt.
 
Auf der Homepage kulturlandschaft-des-jahres-2018.de, die gerade im Aufbau ist, finden sich schon zahlreiche Informationen. Wer sich einen kostenlosen Newsletter bestellt, der wird nicht nur einmal im Monat mit Neuigkeiten versorgt, sondern nimmt auch noch monatlich an einer Verlosung teil. Und auch einen ganz besonderen Service gibt es: Wird eine Veranstaltung abgesagt oder verlegt, dann kann man dies auf der Homepage auch ganz kurzfristig feststellen. Das sei auch wichtig für Interessenten außerhalb des Projektgebietes. Demnächst liegen in den Rathäusern und bei den Informationsstellen für Touristen Flyer aus.