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Sigmaringer Kreistag verabschiedet Haushalt für 2018


„Der Landkreis steigt mit diesem Haushalt in eine Hochinvestitionsphase ein, wie sie dieser Kreis noch nicht gesehen hat“, kündigte Landrätin Bürkle bei der Haushaltseinbringung an. Damit sind die rund 130 Mio. Euro gemeint, die in den kommenden sieben Jahren in Bildung, Infrastruktur und Mobilität investiert werden sollen. Davon beinhaltet der 2018er Haushalt 12,9 Mio. Euro. Schwerpunkte dieses „ehrgeizigen Investitionsprogramms“, wie CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Kugler es nannte, sind dabei die Instandhaltung der Kreisstraßen und die Planungskosten für die berufliche Bertha-Benz-Schule des Landkreises. Diese soll für ca. 80 Millionen Euro neu gebaut werden. Auch der Umbau des denkmalgeschützten Anna-Hauses auf dem Landratsamtsgelände zu einem Verwaltungsgebäude und der Erwerb der Straßenmeistereien sollen nächstes Jahr in Angriff genommen werden. Für die energetische Sanierung der Willi-Burth-Schule in Bad Saulgau hat der Kreistag in einer ersten Tranche 2 Mio. Euro genehmigt.
Die Kreisumlage wurde auf Antrag der CDU- und der Freien Wähler-Fraktion um 1%-Punkt auf nun mehr 32 %-Punkte reduziert. Um diesen Ertragsausfall zu kompensieren, wählte der Kreistag niedrigere Planansätze bei Personal-, Gebäudeunterhaltungs- und Sozialhilfekosten.
Der Schuldenstand wird zum 31.12.2018 auf 6 Mio. Euro zurückgehen. Dabei werden im Laufe des Jahres 3,6 Mio. Euro an Schulden getilgt. Als „rekordverdächtig niedrig“ bezeichnete SPD-Fraktionsvorsitzender Richard Gruber die Verschuldung des Landkreises. Sie liegt Ende 2018 bei 46 € je Einwohner. Der  Landesdurchschnitt liegt bei 196 €. Bereits heute ist aber klar, dass für die geplanten 130 Millionen Euro Investitionen Kredite aufgenommen werden müssen.
 
Die Sozialausgaben machen mehr als 50 % des Haushaltsvolumens aus und steigen in diesem Jahr „nur“ um 1,7 Mio. Euro auf 84,5 Mio Euro. Grund dafür sind zum einen gestiegene Ausgaben v. a. im Bereich der Hilfe für Menschen mit Behinderung und der Hilfe zur Pflege. Zum anderen gehen gleichzeitig die Aufwendungen im Asylbereich zurück.
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