Eigenbetrieb AbfallwirtschaftAbfallbeseitigung und -verwertungDie Abfallwirtschaft wird seit 1994 im Landkreis Sigmaringen als Eigenbetrieb geführt. Der Eigenbetrieb nimmt die gesetzlichen Aufgaben des Landkreises als Öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger wahr und bietet seinen Bürgern ein umfassendes Angebot einer geordneten Erfassung und umweltgerechten Abfallbeseitigung sowie einer flächendeckenden Erfassung und Verwertung von wiederverwertbaren Altstoffen. Seit dem 1. Januar 2003 ist die Kreisabfallwirtschaft für das Einsammeln und Befördern des Haus- und Geschäftsmülls in allen Städten und Gemeinden mit ca. 133.700 Einwohnern zuständig. Derzeit sind bei der Kreisabfallwirtschaft 15 Mitarbeiter beschäftigt. Davon erledigen 4 Deponiearbeiter die anfallenden Aufgaben auf der Entsorgungsanlage in Ringgenbach. Das Dienstgebäude der Kreisabfallwirtschaft befindet sich im Verwaltungsgebäude der Fa. Steidle in der Alten Krauchenwieser Straße in Sigmaringen. Entsorgung im LandkreisZur Durchführung einer geordneten Restmülleinsammlung/-entsorgung bedient sich die Kreisabfallwirtschaft zweier Umladestationen in Ringgenbach und in Bad Saulgau. Zur Erfassung der Altstoffe wurden 24 Recyclinghöfe und ein flächendeckendes Depotcontainernetz eingerichtet. Des weiteren finden dazu noch örtliche Vereinssammlungen statt. Das Duale System erfasst Leichtverpackungen im Landkreis Sigmaringen über dasSammelsystem "Gelber Sack", der 14-tägig eingesammelt wird. Grün- und Gartenabfälle werden im Auftrag der Kreisabfallwirtschaft auf der Entsorgungsanlage Ringgenbach und auf der Kompostierungsanlage in Leibertingen aufbereitet und einer Verwertung zugeführt. Zur Erfassung der Problemstoffe aus Haushaltungen finden jährlich kreisweit zwei Schadstoffsammlungen statt. Verwertbarer Bauschutt wird im Landkreis Sigmaringen durch die BRS Bauschuttrecycling Sigmaringen GmbH am Standort Menningen angenommen und aufbereitet. ![]() Deponie Ringgenbach Thermische AbfallverwertungDer Landkreis Sigmaringen ist im Jahre 1996 dem Zweckverband Thermische Abfallverwertung Donautal Ulm beigetreten. Der thermisch behandelbare Restmüll (in 2000: 10.806 Tonnen) wird seither in diesem Müllheizkraftwerk verbrannt. Somit wird bereits seit 1997 kein thermisch behandelbarer Restmüll mehr auf der Entsorgungsanlage Ringgenbach abgelagert. Weitere Mitglieder im Zweckverband TAD sind die Städte Ulm und Memmingen sowie der Alb-Donau-Kreis und der Landkreis Heidenheim. ![]() MHKW Ulm ![]() Abfall-ABCWelcher Abfall gehört wohin? Ausführliche Infos zu Entsorgungsfragen finden Sie im "Abfall-ABC". ![]() KontaktAbfallwirtschaft
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