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Der Winterdienst ist gut vorbereitet - die Straßenmeistereien sorgen für Sicherheit auf den Straßen im Landkreis Sigmaringen

Im Landkreis Sigmaringen sind die Straßenmeistereien für den Winterdienst gut gerüstet. Die ersten Einsätze wurden bereits durchgeführt. Alle Fahrzeuge und Winterdienstgeräte sind überprüft und wintertauglich. Die Streugutlager in den Straßenmeistereien Sigmaringen, Meßkirch und Bad Saulgau, sowie deren Stützpunkten in Gammertingen, Schwenningen und Pfullendorf wurden bereits Anfang Oktober aufgefüllt. So stehen in den sechs Salzhallen insgesamt etwa 5.000 Tonnen Streusalz zur Verfügung. Im vergangenen, vergleichsweise milden Winter wurden neben 6.300 Tonnen Streusalz etwa 1,5 Mio. Liter Sole zur Glättebekämpfung eingesetzt (das entspricht etwa 10.700 Badewannenfüllungen). Der Landkreis Sigmaringen besitzt in jeder Straßenmeisterei und am Stützpunkt Pfullendorf eine Soleanlage, mit denen die Salzlösung selbstständig hergestellt werden kann.
 
Das zu betreuende Straßennetz im Landkreis Sigmaringen umfasst eine Länge von 875 km. Die Straßenmeistereien decken die Winterdiensteinsätze mit 13 eigenen Fahrzeugen ab. Darüber hinaus stehen 14 Fahrzeuge von Privatunternehmen zur Verfügung. Alle Strecken werden in sogenannten Räumschleifen abgefahren. Die Mitarbeiter des Fachbereichs Straßenbau des Landratsamtes Sigmaringen sind bestrebt, den Winterdienst möglichst optimal durchzuführen und durch schnellen Einsatz die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Trotz der großen Anzahl an Winterdienstfahrzeugen kann es immer zu einzelnen zeitlichen Verzögerungen innerhalb des Landkreises und im Grenzbereich zu anderen Landkreisen kommen. Innerorts sind die jeweiligen Gemeinden auch auf den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen für den Winterdienst verantwortlich. Der Landkreis unterstützt die Gemeinden dabei nach besten Kräften.
 
In den Straßenmeistereien wird bei anhaltenden winterlichen Verhältnissen in zwei Schichten gearbeitet. Bereits ab 02:30 Uhr sind die Mitarbeiter unterwegs, um größere Behinderungen im täglichen Berufsverkehr zu vermeiden und eine Befahrbarkeit der Straßen zwischen 6 und 22 Uhr zu gewährleisten.
 
Hierbei sind die Fahrer auf die Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer angewiesen, beispielsweise durch ausreichend Abstand zum Streufahrzeug und durch den Verzicht auf Überholmanöver.
 
Verkehrssicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit stehen beim Winterdienst im Fokus und unter dem Leitgedanken „So wenig wie möglich so viel wie nötig an Salz“. Für einen effizienten Winterdienst wird Feuchtsalztechnik eingesetzt. Beim Feuchtsalzverfahren wird das Trockensalz mit einer flüssigen Salzlösung aus Natriumchlorid, der Sole, gemischt. Direkt vor dem Ausbringen vermischt die Anlage die beiden Bestandteile auf dem Streuteller am Heck des Fahrzeugs miteinander und bringt sie fächerförmig aus. Es hat gegenüber dem Ausbringen von Trockensalz Vorteile, beispielsweise eine bessere Haftung und Liegedauer auf der Fahrbahn sowie eine schnellere Tauwirkung. Die bessere Haftung verringert die Umweltbelastung, da das Feuchtsalz vom Wind nicht verfrachtet werden kann.
 
Auch ein gut organisierter Winterdienst kann jedoch niemals die Eigenverantwortung des Fahrzeugführers ersetzen. Jeder Verkehrsteilnehmer sollte deshalb sowohl sein Fahrzeug als auch sein Fahrverhalten auf die kalte Jahreszeit und die Witterungsbedingungen einstellen. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte sind Winterreifen oder M+S Reifen für Kraftfahrzeuge nach der Straßenverkehrsordnung ein Muss. Auch Schneeketten sollten bei Bedarf bereitgehalten werden.
 
 
Richtiges Schneeräumen:
Sobald Schnee vom Gehweg auf die Straße geschoben wird, kann dieser für eine erhöhte Glättegefahr sorgen. Darüber hinaus verdreckt und taut der Schnee innerhalb kurzer Zeit. Der entstehende Schneematsch wird durch vorbeifahrende Fahrzeuge aufgeschleudert und kann zu Verschmutzungen von Fußgängern und Häuserwänden führen. Es wird deshalb empfohlen den Schnee vom Gehweg auf Freiflächen außerhalb des Straßenraumes zu räumen und nicht auf die Straße zu werfen. Das Umweltbundesamt empfiehlt salzfreie Streumittel, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, zu verwenden. Sie bestehen aus Sand oder Kalkstein und verringern die Rutschgefahr ohne Nebenwirkungen auf die Umwelt. Im Generellen sind die speziellen Vorschriften der jeweiligen Gemeinde im Hinblick auf den Einsatz von Streustoffen zu berücksichtigen.
 

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