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Energie- und Klimaschutzkonzept des Landkreises Sigmaringen

Photovoltaikanlage Ringgenbach
Photovoltaikanlage Ringgenbach

Die Teilnahme am European Energy Award (eea) wurde im Jahre 2008 vom Kreistag beschlossen.
Ziel des eea-Projektes soll die Analyse aus sechs verschiedenen Handlungsfeldern sein, um so den Energieverbrauch zu reduzieren, Vorbild für Bürger und Kommunen zu sein und um damit die Klimaschutzziele von Kreis, Land und Bund zu erreichen. Daraus hat sich ein Maßnahmenplan entwickelt, der im Jahr 2013 vom Kreistag beschlossen und im Oktober 2015 fortgeschrieben wurde.
Namentlich werden betrachtet:

  • Entwicklung, Raumordnung
  • Kommunale Gebäude, Anlagen
  • Versorgung, Entsorgung
  • Mobilität
  • Interne Organisation
  • Kommunikation, Kooperation

Aus einem durch diese Handlungsfelder ergebenden Punktesystem werden so die eea-Labels vergeben. Der Landkreis Sigmaringen hat seit 2011 ganze Arbeit geleistet. So lag er im Dezember 2013 bei 73% der zu erreichenden Punkte, was das eea-Gold-Label um nur zwei Prozent verfehlte.
Die Zugpferde des Landkreises waren sowohl „Versorgung, Entsorgung“ als auch „Kommunikation, Kooperation“. Die größten Potentiale, an denen noch zu arbeiten ist, liegen in den Bereichen „Mobilität“ sowie „Kommunale Gebäude und Anlagen“.
Genau daran arbeiten die Landrätin Stefanie Bürkle und ihr Energieteam weiter. In der aktuellen Re-Zertifizierung plant der Landkreis in jedem Handlungsfeld weitere Optimierungen. „Wir hoffen, dass unsere Anstrengungen belohnt werden und wir noch besser abschneiden als 2013“ erklärt die Landrätin mit Blick auf die im Jahr 2016 anstehende Bewertung.
Energiewende und Klimaschutz werden das Handeln des Landkreises in den nächsten Jahren wesentlich bestimmen, ist sich Landrätin Stefanie Bürkle sicher. Auch deshalb möchte der Landkreis Sigmaringen bis ins Jahr 2020 die Klimaschutzvorgaben des Landes Baden-Württemberg zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen) überbieten.
Ein Flaggschiff, unter vielen, ist dabei das große Photovoltaikanlagensystem auf der Kreismülldeponie in Ringgenbach.  So sollen die Anteile der regenerativen

  • Stromerzeugung über 50% (Landesvorgabe über 20%)
  • Wärmeerzeugung über 20% (Landesvorgabe über 16%)
  • THG-Reduzierung über 42% (Landesvorgabe über 40%)

erweitert werden.
Immer mehr Städte und Gemeinden im Landkreis nehmen am eea teil und lassen sich zertifizieren bzw. sind es bereits und das mit gutem Erfolg. Dazu zählen die Städte Sigmaringen, Bad Saulgau, Mengen, Meßkirch, Pfullendorf und die Gemeinde Illmensee.
Mit all diesen Projekten und Maßnahmen möchten der Landkreis Sigmaringen sowie seine zugehörigen Kommunen zum Klimaschutz beitragen. Das Re-Zertifizierungsverfahren wird wiederum fachlich kompetent begleitet durch die Energieagentur Ravensburg.

Infos zur Energieagentur Sigmaringen und ihrem unabhängigen Beratungsangebot.

www.european-energy-award.de

www.naldo.de

 

Gebäude Energiezentrale
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Holzkessel und E-Filter
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