Hohenzollerischer "Sonderweg"Nach Paris entronnen![]() Grenztafel An die Stelle von zahllosen Adels-, Kloster- und Reichsstadtherrschaften treten 1806 das Königreich Württemberg, das Großherzogtum Baden und die beiden hohenzollerischen Fürstentümer Sigmaringen und Hechingen, die dem eigentlich zu erwartenden Untergang dank exzellenter persönlicher Beziehungen der damaligen Sigmaringer Fürstin Amalie Zephyrine nach Paris entrinnen und 1806 in einen letztlich bis 1972 anhaltenden "Sonderweg" eintreten. Durch die Revolution von 1848/49, deren freiheitliche Bestrebungen sowohl im badischen wie auch im hohenzollerischen und im württembergischen Kreisteil für gewaltige Erschütterungen bis hin zu einer kurzfristigen Sigmaringer Republik im September 1848 sorgen, gewinnt die Sonderentwicklung Hohenzollerns eine neue Richtung: ![]() Laucherthal Stich Durch Vertrag treten nämlich 1849 die von ihren revolutionären Untertanen erschreckten hohenzollerischen Fürsten die Landeshoheit über ihre Ländchen an den mit ihnen stammverwandten König von Preußen ab, der ihnen im Gegenzug eine stattliche jährliche Rente und vor allem das Vermögen der 1803 aufgehobenen Klöster als fürstlichen Privatbesitz garantiert. In der bis 1867 in nie da gewesenem Glanz wieder aufgebauten Burg Hohenzollern gewinnt das hohenzollerische "Kaiserstammland" seinen Identifikationspunkt und im repräsentativ ausgestalteten Residenzstädtchen Sigmaringen sein Verwaltungszentrum. Weiterlesen: Rückständige Grenzlandschaft ![]() Von der schönsten SeiteIn der Bildergalerie erleben Sie den Landkreis Sigmaringen, die Städte und Gemeinden von der schönsten Seite! ![]() Zentraler KontaktLandratsamt Sigmaringen
Landratsamt Sigmaringen | Leopoldstraße 4 | 72488 Sigmaringen | Tel.: 07571 102-0 | Fax: 07571 102-1234 | E-Mail schreiben
© 2012 Landratsamt Sigmaringen - komm.on.line GmbH
|